Boot gekentert
Erneut Flüchtlings-Katastrophe im Mittelmeer
Überladener Fischkutter könnte bis zu 700 Migranten an Bord gehabt haben.
Nach dem Kentern eines Flüchtlingsbootes vor der libyschen Küste wird eine neue Tragödie befürchtet. An Bord des völlig überbesetzten Schiffkutters befanden sich nach unterschiedlichen Angaben bis zu 700 Menschen, lediglich 400 von ihnen konnten nach Angaben der italienischen Küstenwache bisher gerettet werden. Helfer befürchten "eine beträchtliche Anzahl an Todesopfern".
Das Boot hatte am späten Vormittag einen Notruf an die italienische Küstenwache im sizilianischen Catania gesandt. Als sich das erste Rettungsschiff, die "Le Niamh" der irischen Marine dem Unglücksort näherte, liefen die Flüchtlinge in Panik auf eine Seite des Fischkutters, woraufhin dieser kenterte.