90.000 Polizisten dabei
Terror in Frankreich: Alle drei Killer tot
Nach dem Ende der beiden Geiselnahmen durch Terroristen in Frankreich suchen Ermittler nach möglichen Hintermännern der drei getöteten islamistischen Attentäter. So ist die Freundin des Mannes, der Geiseln in einem jüdischen Supermarkt in Paris genommen hatte, noch nicht gefasst, sagte der Staatsanwalt Francois Molins. Die Fahnder wollten u.a. herausfinden, woher die Waffen der Terroristen stammten und ob die Männer Anweisungen erhielten aus "Frankreich, dem Ausland oder dem Jemen".
Video: OE24-Sondersendung zum Geisel-Terror:
So lief der Zugriff gestern
Zunächst wurde der Unterschlupf der mutmaßlichen Attentäter des Satiremagazins "Charlie Hebdo" in Dammartin-en-Goele gestürmt. Die beiden Terrorverdächtigen wurden dabei getötet, bestätigten die Behörden. Die Brüder Cherif (32) und Said Kouachi (34) seien schießend aus der Druckerei gerannt, in der sie sich über sieben Stunden verschanzt hatten, berichtet die Agentur AFP. Die Geisel sei frei und unverletzt. Es sollen zwei Polizisten verletzt worden sein, berichtet der Sender BFMTV.
Zugriff auch bei zweiter Geiselnahme
Die Polizei griff auch bei der zweiten Geiselnahme im Osten von Paris zu. Im französischen Fernsehen waren vier Explosionen zu hören. Der Geiselnehmer ist bei dem Zugriff in einem Geschäft für koschere Lebensmittel am Stadtrand getötet worden. Zahlreiche Geiseln - die Rede war unterschiedlichen Berichten zufolge von bis zu zehn Personen - seien aus dem Laden gerannt, als die Polizei das Geschäft stürmte. Auch hier ist laut BFMTV ein Polizist verletzt worden.
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