Knappheit
Trump droht jetzt Raketen-Debakel
05.03.2026Seit knapp einer Woche tobt der Luftkrieg zwischen den USA, Israel und dem Iran. Doch nun tauchen Berichte über schwindende Munitionsbestände auf, die für US-Präsident Donald Trump zum Problem werden könnten.
Die intensiven Kämpfe in der Golfregion belasten die Waffenbestände der USA massiv. Nach Informationen von CNN hat Generalstabschef Dan Caine Präsident Donald Trump gewarnt, dass der Krieg gegen den Iran einen großen Effekt auf die Reserven habe. Da die USA kontinuierlich Abwehrraketen einsetzen, um iranische Drohnen und Raketen abzufangen, gerät der Nachschub offenbar ins Stocken.
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Trump gesteht Engpässe
Der US-Präsident äußerte sich bereits auf seiner Plattform „Truth Social“ zur Lage. Trump schrieb, dass die USA „bei Hochleistungswaffen einen guten Nachschub haben, aber nicht da sind, wo wir sein wollen.“ Damit bestätigte er indirekt, dass die Produktion derzeit nicht mit dem Verbrauch im Nahen Osten schritthalten kann. Bereits am Montag wies Außenminister Marco Rubio auf die langwierige Herstellung hin: Während der Iran monatlich etwa 100 Raketen produziere, könnten die USA lediglich sechs oder sieben Abfangraketen pro Monat fertigstellen.
Fokus auf Zerstörung
Aufgrund dieses Ungleichgewichts liegt die Strategie der USA derzeit darauf, so viele iranische Abschusseinrichtungen und Produktionsstätten wie möglich präventiv zu zerstören. Nur so könne der Druck auf das eigene Raketenabwehrsystem langfristig gesenkt werden. In dieser kritischen Phase rückt nun ein unerwarteter Partner in den Fokus der US-Regierung: die Ukraine.
Hilfe aus Kiew
Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass Partnerländer – darunter auch die USA – Kiew um Unterstützung bei der Abwehr iranischer Shahed-Drohnen gebeten hätten. Die Ukraine verfügt über jahrelange Erfahrung im Umgang mit diesem Drohnentyp. Selenskyj deutete an, dieses Fachwissen zu teilen, falls dies im Gegenzug dazu beitragen könne, Russland zu einer Waffenruhe im Ukraine-Krieg zu bewegen.