Iran-Krieg
Trump: "Wir zerstören das terroristische Regime vollständig"
13.03.2026US-Präsident Donald Trump hat seine Drohungen gegen den Iran erneuert.
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"Wir zerstören das terroristische Regime des Iran vollständig - militärisch, wirtschaftlich und auf andere Weise", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die iranische Marine sei verschwunden, ihre Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet, und ihre Anführer seien von der Erde getilgt worden. Das Regime setzte in der Nacht indes weitere Militärschläge.
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Bei neuen Raketensalven auf Israel wurden in der Nacht auf Freitag etwa 58 Menschen im arabischen Ort Zarzir laut Medien überwiegend leicht verletzt. Eine Frau sei durch Granatsplitter mittelschwer, alle weiteren durch Glassplitter leicht verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Alle seien in Krankenhäuser gebracht worden. Darüber hinaus behandelten Sanitäter den Angaben nach vor Ort 15 weitere Menschen wegen Angstzuständen.
Bei einem Drohnenangriff auf im Irak stationierte französische Truppen wurde ein Soldat getötet. Sechs weitere wurden verletzt, wie das Verteidigungsministerium in Paris mitteilte. Wer hinter dem Angriff steckte, blieb jedoch zunächst unklar.
Zwei Tote im Oman
Im Oman wurden nach Angaben von Staatsmedien zwei Menschen bei einem Drohnenangriff getötet. Eine Drohne sei im Norden des Landes abgefangen worden und in einem Industriegebiet abgestürzt, teilte die omanische Nachrichtenagentur am Freitag mit. Dabei seien zwei ausländische Arbeiter ums Leben gekommen. Eine zweite Drohne sei im offenen Gelände abgestürzt. Die Vorfälle ereigneten sich demnach in der Region Sohar im Norden des Landes.
Ein Gebäude im Zentrum von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde von herabfallenden Trümmern eines abgefangenen Geschoßes getroffen. Bei dem "geringfügigen Vorfall an der Fassade" des Gebäudes sei niemand verletzt worden, erklärte das Medienbüro der Metropole am Freitag im Onlinedienst X.
Israel: Großangelegte Angriffe auf Teheran gestartet
Das israelische Militär gab unterdessen den Beginn einer groß angelegten Angriffswelle auf Teheran bekannt. Iranische Staatsmedien berichteten am Freitag von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karaj westlich der Hauptstadt.
Im Laufe des vergangenen Tages hätten Dutzende Kampfflugzeuge 20 großangelegte Angriffe im Westen und Zentrum des Iran durchgeführt, teilte die Armee am Freitag mit. Es seien mehr als 200 Ziele des iranischen "Terrorregimes" ins Visier genommen worden, darunter Abschussrampen für ballistische Raketen, Verteidigungssysteme und Waffenproduktionsstätten. Seit Kriegsbeginn seien Hunderte von Angriffswellen durchgeführt worden, um den Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet zu reduzieren, teilte die Armee auf Telegram weiter mit.
Trump spricht von "gestörten Dreckskerlen"
In sozialen Medien bezeichnete Trump die iranische Regierung am Freitag als "gestörte Dreckskerle". Es sei ihm eine "große Ehre", sie zu töten. Die USA seien dabei, das "Terrorregime des Iran vollständig zu zerstören". Er zog zudem eine Parallele zwischen der Dauer des iranischen Regimes und seiner eigenen Amtszeit: "Sie töten seit 47 Jahren unschuldige Menschen auf der ganzen Welt, und jetzt töte ich sie als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika."
Trump hatte bereits mehrfach gesagt, der Krieg könne bald enden. Allerdings greift der Iran auch nach fast zwei Wochen massiver Luftangriffe die Golfstaaten und Israel weiter mit Raketen und Drohnen an. Die iranischen Revolutionsgarden halten darüber hinaus an einer Blockade der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormuz fest, einer Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman.
Revolutionsgarden halten an Hormuz-Blockade fest
Die iranischen Revolutionsgarden halten an ihrer Blockade der Straße von Hormuz im Persischen Golf fest. Die Kommandozentrale der Garden erklärte laut der ihr nahe stehenden Nachrichtenagentur FARS, dass sie einer Anweisung des neuen Religionsführers Mojtaba Khamenei folge. Der Schiffsverkehr durch die für den weltweiten Ölexport wichtige Straße von Hormuz ist nahezu zum Erliegen gekommen. Die USA sind nach Angaben von Energieminister Chris Wright noch nicht in der Lage, Tanker durch die Meerenge zu eskortieren.
Die Ölpreise sind infolge des Krieges stark gestiegen. Die iranischen Revolutionsgarden warnten vor Angriffen auf den Energiesektor und Häfen des Iran. Der Iran werde im Fall des geringsten Angriffes die Öl- und Gasvorkommen der Region in Brand setzen und zerstören, erklärte die Kommandozentrale der Garden laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.