ÖFB muss zittern

Ägypten erzittert 1:1 gegen Iran und steigt auf

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Ägypten steigt mit einem 1:1 gegen den Iran als Zweiter in der Gruppe G auf, ein Last-Minute-Tor wurde dem Iran vom VAR aberkannt. Für das ÖFB-Team geht das Zittern weiter.
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Ägypten hat bei der vierten Fußball-Weltmeisterschaftsteilnahme erstmals den Aufstieg geschafft. Den "Pharaonen" reichte am Freitag in Seattle ein 1:1 (1:1) gegen den Iran, um bei der Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko als Gruppe-G-Zweiter durchs Ziel zu gehen. Die punktgleichen Belgier (je fünf) landeten nur aufgrund des besseren Torverhältnisses davor, der Iran (drei) darf noch auf ein K.o.-Phasenticket als einer der besten acht drittplatzierten Mannschaften hoffen.

In einer ereignisreichen Anfangsphase sorgte Ägyptens Mahmoud Saber (5.) vor 66.925 Zuschauern für einen Start nach Maß, Ramin Rezaeian (14.) glückte der postwendende Ausgleich. Für den in der 57. Minute mit Oberschenkelproblemen ausgewechselten Stürmerstar Mohamed Salah und Co. geht es am Freitag in Dallas bei der historischen Sechzehntelfinalteilnahme gegen Australien weiter. Die Iraner müssen noch fast 24 Stunden zittern, ehe sie Gewissheit haben, ob auch sie im Turnier verbleiben.

Torleute früh im Mittelpunkt

Beide Torleute rückten in der Anfangsphase in den Mittelpunkt. Irans Alireza Beiranvand sorgte dafür, dass der Ball nach einer nicht guten Abwehr bei Saber landete, der via Abstauber durch die Beine des Schlussmanns zur Führung vollendete. Wenige Minuten später traf Ägyptens Verteidiger Mohamed Abdelmoneim beim Herausspielen im Strafraum unglücklich Mehdi Taremi am Fuß. Der Gefoulte trat selbst zum Elfmeter an, der ägyptische Tormann Mostafa Shoubir erriet aber die Ecke und hielt (11.).

Drei Minuten später wehrte Shoubir auch einen Schuss von Milad Mohammadi ab, war gegen den Abstauber von Rezaeian aus spitzestem Winkel aber machtlos. Der 36-jährige Außenverteidiger traf zum vierten Mal in den jüngsten fünf Länderspielen.

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Nach der Pause drückte Ägypten mit dem zur Pause eingewechselten Omar Marmoush. Mahmoud Trezeguet (49.), der ihm in der Startelf vorgezogen worden war, und Marmoush (68.) vergaben Chancen. Der Iran wachte erst im Finish auf und hatte da großes Pech. Taremi köpfelte an die Latte (89.), ein Treffer von Shoja Khalilzadeh wurde wegen einer Mini-Abseitsstellung aberkannt (93.) und auch Saeid Ezatolahi scheiterte noch am Aluminiumgehäuse (97.).