Oktoberfest 2026
Bier-Knaller: So teuer ist die Wiesn-Mass
Mit großer Spannung wurden sie von den Fans erwartet, nun herrscht Gewissheit bei den Preisen für das heurige Fest. Wer das weltberühmte Event in unserer bayerischen Nachbarschaft besuchen möchte, muss erneut tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für eine Mass Festbier steigen in den meisten Zelten und bewegen sich nun auf einem neuen Rekordniveau. Damit setzt sich der langjährige Trend steigender Wiesnpreise fort – eine befürchtete Entwicklung ist jedoch zum Glück nicht eingetreten. Da viele Österreicherinnen und Österreicher jedes Jahr für das Spektakel über die Grenze reisen, ist der Preisblick besonders spannend.
Keine 16 Euro Grenze gerissen
Wie das Referat für Arbeit und Wirtschaft berichtet, kostet die Mass 2026 zwischen 14,80 Euro und 15,90 Euro – die magische Grenze von 16 Euro für den Liter Helles wurde also nicht gerissen. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag der Preis zwischen 14,50 Euro und 15,80 Euro. Die günstigste Mass gibt es heuer im Museumszelt auf der Oidn Wiesn für 14,80 Euro, während der höchste Preis für eine Mass mit 15,90 Euro im Armbrustschützen- und Löwenbräuzelt und in der Bräurosl fällig wird. Die Preissteigerungen liegen meist zwischen 30 und 50 Cent.
Softdrinks ebenfalls teurer geworden
Auch bei den alkoholfreien Getränken müssen Wiesn-Besucher tiefer in die Tasche greifen. Für einen Liter Limo werden durchschnittlich 12,47 Euro verlangt, Tafelwasser kostet im Schnitt 11,13 Euro pro Liter. Die Preise variieren je nach Festzelt deutlich und reichen bei Softdrinks von acht bis knapp 14 Euro pro Liter.
Die Übersicht:
- Armbrustschützen-Festzelt: 15,90 Euro (15,50 Euro)
- Augustiner-Festhalle: 14,90 Euro (14,50 Euro)
- Bräurosl: 15,90 Euro (15,40 Euro)
- Fischer-Vroni: 15,75 Euro (15,40 Euro)
- Hacker-Festzelt: 15,80 Euro (15,40 Euro)
- Hofbräu-Festzelt: 15,80 Euro (15,40 Euro)
- Käfer Wiesn-Schänke: 15,80 Euro (15,40 Euro)
- Löwenbräu-Festzelt: 15,90 Euro (15,40 Euro)
- Marstall: 15,80 Euro (15,40 Euro)
- Ochsenbraterei: 15,80 Euro (15,35 Euro)
- Paulaner-Festzelt: 15,80 Euro (15,40 Euro)
- Schottenhamel-Festhalle: 15,80 Euro (15,40 Euro)
- Schützen-Festzelt: 15,80 Euro (15,40 Euro)
Wirte verweisen auf Inflation
Moderat und im Rahmen der Inflation – so sieht die Vereinigung der Münchner Wiesn Wirte die Preisentwicklung auf der Wiesn. Wirtesprecher Peter Inselkammer äußerte sich entsprechend: "Wir geben die Mehrkosten nicht komplett weiter an unsere Gäste. Für uns ist der Einkauf tatsächlich um 6,5 Prozent teurer geworden."
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Für Wiesn-Schmankerl müssten die Besucher nach Angaben der Wirte nicht tiefer in die Tasche greifen. Wiesn-Wirt Christian Schottenhamel: "Hier bewegen wir uns auf dem Niveau des Vorjahres, und das, obwohl die Kosten für Security, Auf- und Abbau und das eigene Personal gestiegen sind." Wiesnstadträtin Anja Berger hingegen hätte gehofft, dass die Preiserhöhungen bei der Mass moderater ausfallen. "Geträumt habe ich sogar von einer 'Nullrunde'", sagte sie. Damit sind die Fronten zwischen Wirten und Stadtpolitik geklärt, während die Vorfreude auf das Fest trotz der Teuerung steigt.