Hängepartie

Biogas-Branche wartet weiter auf grünes Licht

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Während Wind, Sonne und Wasserkraft beim Ausbau aufs Gas drücken dürfen, bleibt Biogas auf der Strecke! Das neue "Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz" (EABG) ist zwar fix – für Biomethan gibt's aber weiterhin keine Regelung.
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Halbiert. Ursprünglich sollte die Biomethan-Erzeugung um sechseinhalb Terawattstunden wachsen. Im neuen Entwurf ist davon nur noch ein Siebtel übrig – eine Terawattstunde! Zwar wäre das eine Versiebenfachung der aktuellen Produktion, doch für ein eigenes "Erneuerbares-Gas-Gesetz" braucht es erst eine Zweidrittelmehrheit im Parlament.

Investitionsstopp

Betreiber wie Bernadette Mauthner von der Biogasanlage Bruck an der Leitha schlagen Alarm: "Wir wollen investieren, aber dafür brauchen wir Rechtssicherheit für 15 bis 20 Jahre und einen gesicherten Abnahmepreis!"

Riesenpotenzial

Eine Studie zeigt: Der Ausbau könnte 560 Millionen Euro Investitionen und 3.000 Jobs bringen – vor allem im Bau- und Anlagenbau. Experten sehen sogar Potenzial für bis zu zehn Terawattstunden. Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) verspricht einen "realistischen Ausbaupfad" – einen Zeitplan nennt sie aber nicht. Kurzum: Erdgas durch heimisches Biomethan zu ersetzen, ist technisch möglich. Jetzt liegt es nur noch am politischen Willen, das auch gesetzlich so zu regeln, dass die  Unternehmer Rechtssicherheit haben.