Das Superwahljahr in Deutschland bringt CDU-Kanzler Friedrich Merz massiv unter Druck: Nach den Verlusten in Sachsen-Anhalt brodelt es in der Union.
Laut "Bild" wird nach einem Nachfolger gesucht - Münchens Ministerpräsident Markus Söder (CSU) brachte sich zwar in Stellung, wird aber von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst blockiert.
Jetzt fällt ein neuer Name: Innenminister Alexander Dobrindt soll zumindest für die nächsten zwei Jahre übernehmen.
Auch interessant
Vertrauensfrage am Sonntag?
Die Entscheidung um Merz könnte am Sonntag fallen. Dann wählen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Und auch hier wird ein weiteres Debakel für die Merz-Partei erwartet.
Nach Informationen aus Parteikreisen erwägt der CDU-Chef nun laut "Bild", das Präsidium am späten Sonntagabend in der Berliner Parteizentrale zusammenzutrommeln
Im Raum steht ein politischer Showdown – indirekt könnte Merz dabei sogar die Vertrauensfrage in den eigenen Reihen stellen.
"Freiwillig", so wird ein Parteifreund von Merz zitiert, würde er aber nicht gehen. Es bleibt also spannend.