SOMMERSONNENWENDE
Die kürzeste Nacht des Jahres steht bevor
Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne ihren höchsten Stand des Jahres. Grund dafür ist die um rund 23,5 Grad geneigte Erdachse. Dadurch wird die Nordhalbkugel besonders stark von der Sonne bestrahlt.
In diesem Jahr fällt die Sommersonnenwende auf den 21. Juni. Danach werden die Tage langsam wieder kürzer und die Nächte länger – auch wenn das zunächst kaum auffällt.
Im Norden bleibt es fast die ganze Nacht hell
Je weiter nördlich man sich befindet, desto länger dauert der Tag. Nördlich des Polarkreises geht die Sonne rund um die Sommersonnenwende teilweise gar nicht mehr unter. In Skandinavien werden die sogenannten "Weißen Nächte" und Mittsommerfeste deshalb jedes Jahr besonders gefeiert.
Auch interessant
Auch in Österreich und Deutschland haben Sonnwendfeuer rund um die Sonnenwende eine lange Tradition. Vor allem in den Alpenregionen werden zahlreiche Feuer auf Bergen und Hügeln entzündet.
Warum der längste Tag nicht der heißeste ist
Viele verbinden die Sommersonnenwende mit dem Höhepunkt des Sommers. Tatsächlich werden die höchsten Temperaturen meist aber erst Wochen später im Juli oder August erreicht. Grund dafür ist, dass Land und Meere die Wärme erst nach und nach speichern und wieder abgeben.
Für viele Menschen markiert die Sommersonnenwende den eigentlichen Start in den Sommer. Astronomisch beginnt die warme Jahreszeit genau jetzt – auch wenn die Tage ab diesem Zeitpunkt schon wieder kürzer werden.