EU-Behörde
DIESE Chemikalie ist schädlich für Fruchtbarkeit
Der Risiko-Prüfausschuss der Behörde empfehle daher eine entsprechende Einstufung des PFAS-Stoffs, informierte die ECHA am Mittwoch die Nachrichtenagentur AFP per E-Mail über die Entscheidung, die vergangene Woche gefallen sei.
PFAS sind sehr langlebige chemische Stoffe, die wegen ihrer wasser- und fettabweisenden Wirkung in etlichen Alltagsprodukten wie beschichteten Pfannen, Funktionskleidung und Einweg-Verpackungen stecken. TFA ist als letztes Abbauprodukt vieler anderer PFAS ein besonderer Vertreter dieser Per- und Polyfluoralkylsubstanzen. Im Labor wurde TFA sowohl im Wasser wie auch in Nahrungsmitteln nachgewiesen. Umweltschutz-NGOs machen oft PFAS-Pestizide dafür verantwortlich, doch TFA kann etwa über Niederschläge den Weg auf landwirtschaftlich genutzte Flächen finden.
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Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) beantragte vor einem Jahr eine neue Gefahreneinstufung von TFA. Vorgeschlagen wurde aufgrund einer Bewertung durch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) künftig die Klasse "reproduktionstoxisch, Kategorie 1B" mit dem Gefahrenhinweis "Kann das Kind im Mutterleib schädigen. Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen".