Schnäppchen
Griechische Trauminsel wird für 247.000 Euro versteigert - das ist der Haken!
Griechenland zählt rund 3.000 Inseln, viele davon in Privatbesitz und Symbole für ultimativen Luxus. Maklerbüros haben sich darauf spezialisiert, diese Sehnsuchtsorte an eine superreiche Klientel zu vermitteln. Die Insel Makri schien anfangs genau in dieses Schema zu passen, mit einem Preis von acht Millionen Euro auf exklusiven Verkaufsplattformen. Doch die Realität holte die Verkäufer schnell ein.
Natur macht Luxus Strich durch die Rechnung
Der wahre Wert einer Immobilie bemisst sich nicht nur an ihrer Lage, sondern auch an ihrem Potenzial. Und genau hier liegt das Problem von Makri. Die Insel ist eine ausgewiesene Schutzzone, ein Status, der sie für die typische Zielgruppe – Entwickler von Fünf-Sterne-Anlagen – wertlos macht. Die Erkenntnis, dass hier keine betonierten Luxus-Träume entstehen können, führte zu einem beispiellosen Preisverfall. Die Auktionen der letzten Jahre lesen sich wie ein Protokoll des Scheiterns: von 3,8 Millionen Euro runter auf einen Bruchteil.
Was kann man mit einer solchen Insel anfangen?
Der niedrige Preis von 247.000 Euro zielt nun auf eine völlig neue Käuferschicht ab. Gesucht wird kein Investor, sondern ein Idealist. Jemand, der die Natur bewahren will, die Abgeschiedenheit sucht und bereit ist, sich mit minimaler Infrastruktur zufriedenzugeben. Makri ist kein Spekulationsobjekt mehr, sondern ein Rückzugsort für Aussteiger mit ökologischem Bewusstsein.
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