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Italien-Urlaub wird teurer: Strandliegen kosten mehr
Eine aktuelle Untersuchung des italienischen Konsumentenschutzverbands Altroconsumo zeigt: Die Preise für Strandliegen und Sonnenschirme steigen weiter an.
Strandtage kosten immer mehr
Für die Analyse wurden 222 Strandbäder in zehn beliebten Urlaubsorten untersucht, darunter bekannte Destinationen wie Rimini, Viareggio, Gallipoli und Alghero.
Das Ergebnis: Im Sommer 2026 liegen die Preise durchschnittlich rund sechs Prozent höher als noch im vergangenen Jahr. Besonders bemerkenswert ist jedoch die Entwicklung über einen längeren Zeitraum. Im Vergleich zu vor fünf Jahren sind die Kosten laut der Untersuchung bereits um rund 24 Prozent gestiegen.
Wer also das Gefühl hat, dass der Strandurlaub in Italien immer teurer wird, liegt damit nicht ganz falsch.
Auf Sizilien steigen die Preise besonders stark
Die größten Preissprünge wurden in einigen beliebten Urlaubsorten auf Sizilien verzeichnet.
Besonders deutlich fielen die Erhöhungen in Taormina und Giardini Naxos aus, wo die Preise im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 16 Prozent gestiegen sein sollen.
Auch in Alghero auf Sardinien sowie im beliebten Badeort Gallipoli wurden deutliche Preissteigerungen registriert.
Hier wird es besonders teuer
Wer gerne in der ersten Reihe direkt am Meer liegt, muss mancherorts tief in die Tasche greifen.
Als teuerster Badeort der Untersuchung gilt Alassio an der ligurischen Riviera. Dort kostet ein Sonnenschirm inklusive zwei Liegen in der ersten Strandreihe für eine Woche durchschnittlich rund 368 Euro.
Das entspricht fast dem Preis eines zusätzlichen Kurztrips, nur für den Platz am Strand.
Lignano bleibt vergleichsweise günstig
Deutlich günstiger fällt die Bilanz dagegen in Lignano Sabbiadoro aus.
Der beliebte Badeort an der Adria, der besonders bei österreichischen Urlauber:innen hoch im Kurs steht, gehört laut der Untersuchung zu den günstigeren Optionen. Für eine Woche mit Sonnenschirm und Liegen werden dort durchschnittlich rund 164 Euro fällig.
Ein Schnäppchen ist das zwar nicht mehr, im Vergleich zu anderen italienischen Badeorten aber deutlich moderater.
Freie Strände werden seltener
Neben den steigenden Preisen kritisiert Altroconsumo noch eine weitere Entwicklung: Immer weniger Strandabschnitte seien frei zugänglich.
In vielen Regionen würden kostenpflichtige Strandbäder einen Großteil der Küste einnehmen, wodurch Besucher:innen zunehmend auf kostenpflichtige Angebote angewiesen seien.
Als positives Beispiel wird die ligurische Gemeinde Spotorno genannt. Dort wurde der Anteil frei zugänglicher Strände zuletzt erweitert. Gleichzeitig stehen Besucher:innen dort kostenlose Angebote wie Duschen, Reinigung und Rettungsdienste zur Verfügung.
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