Großer Ärger
Heftige Fliegenplage plagt eine ganze Ortschaft
Seit mehr als zwei Monaten herrscht in der kleinen Ortschaft Villa di Limana in der italienischen Region Venetien eine heftige Plage. Sechs ansässige Familien berichten von einer regelrechten Invasion winziger, lästiger Fruchtfliegen. Die Tiere fliegen überall herum und lassen die Menschen nicht einmal mehr essen, weil sie auf die Teller gelangen. Laut Medienberichten versuchen die Fliegen sogar, den Betroffenen in die Nase zu kriechen.
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Fliegenplage sorgt für Riesenärger
Den Einwohnern reicht es jetzt endgültig. Sie fordern die Gemeinde und die Gesundheitsbehörde dazu auf, die Ausbreitung einzudämmen. Um auf das Problem aufmerksam zu machen, wurde eine Facebook-Gruppe unter dem Namen "Basta Mosche a Limana" erstellt. Besonders besorgt sind die Menschen, da nun der Sommer bevorsteht. Wie das Medium "Il Gazzettino" berichtet, könne man bei der Hitze nicht einmal die Fenster öffnen, da die Tiere sonst in Massen hereinfliegen würden.
Ursache der Fliegenplage unklar
Der Bürgermeister von Limana, Michele Talo, versichert unterdessen: "Wir tun alles, was in unserer Macht steht." Woher die Invasion genau kommt, weiß man derzeit allerdings nicht. Das Umweltamt untersuchte in der Vergangenheit, ob die Insekten von einer im Ort ansässigen Hühnerfarm ausgehen könnten, ein Zusammenhang wurde damals jedoch nicht festgestellt. Ähnliche Probleme gab es bereits in den vergangenen Jahren, als die Tiere im Frühling auftauchten und den Menschen während der Sommermonate das Leben schwer machten.
Behörden zum Essen eingeladen
Die Betroffenen klagen über die aktuelle Situation: "An sonnigen Tagen können wir uns weder drinnen noch draußen frei bewegen." Die Insekten landen in großen Massen im Mittagessen und fliegen den Personen ins Gesicht. Insektensprays seien nutzlos, zudem wolle man die eigenen Kinder und Haustiere nicht Pestiziden aussetzen. Die Familien richteten zahlreiche Schreiben an die zuständigen Stellen und sprachen den Beamten eine direkte Einladung aus: "Wir laden Sie zum Mittagessen in unsere Häuser ein."