Sorgen vor Wimbledon

Hitze-Keule: Schock-Aus für Zverev

© APA/AFP/CARMEN JASPERSEN
Tennis-Star Alexander Zverev hat beim Rasenturnier in Halle das Finale verpasst. Bei extremer Hitze musste sich die deutsche Nummer eins im Halbfinale seinem US-amerikanischen Kontrahenten geschlagen geben.
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Dabei sah es für den French-Open-Sieger anfangs gar nicht schlecht aus. Am Ende reichte es aber nicht. Alexander Zverev verlor sein Halbfinale beim Rasenturnier in Halle/Westfalen gegen den Amerikaner Taylor Fritz 7:6, 4:6, 5:7. Bei Temperaturen um die 35 Grad auf dem Centre Court waren die äußeren Bedingungen für den Hamburger diesmal einfach nicht zu händeln. Das ist durchaus überraschend, denn eigentlich liebt er die Hitze. Nach seinem Viertelfinalsieg am Freitag hatte er sogar noch optimistisch verkündet: "Es soll noch wärmer werden, darauf freue ich mich."

Körperlicher Einbruch auf Court

Die Realität auf dem Platz sah dann allerdings ganz anders aus. Die unbändige Wärme setzte dem Profi sichtlich zu. Immer öfter ging er in dieser Phase des Spiels ob der unbändigen Wärme in die Hocke. Er wirkte körperlich extrem angeschlagen und fand kein dauerhaftes Rezept gegen das druckvolle Spiel seines Gegners.

Bittere Serie gegen Angstgegner

Für Alexander Zverev wird die Bilanz gegen den US-Boy damit immer düsterer. Es ist für ihn bereits die siebte Niederlage in Serie gegen Fritz. Von insgesamt 15 Aufeinandertreffen hat der Olympiasieger von 2021 erst fünfmal gewonnen. Der letzte Sieg datiert vom Masters in Rom 2024. In Halle/Westfalen bedeutet dieses Resultat für ihn das vierte Halbfinal-Aus in Folge und gleichzeitig die erste Niederlage nach zuvor zehn Siegen auf der Tour.