In Wien kämpft man seit Jahren um ein neues Stadion. Rund um die erfolgreiche Teilnahme bei der WM 2026 wurde die Debatte auch von Teamchef Ralf Rangnick aufgegriffen. Doch bisher gibt es nur visionäre Pläne, die allerdings noch nicht spruchreif sind. Während man in der Hauptstadt weiter auf konkrete Pläne wartet, dürfte eine andere Sport-Metropole schon bald Nägel mit Köpfen machen.
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Die legendäre Tennis-Arena in Kitzbühel soll komplett modernisiert werden, wie der "Kitzbüheler Anzeiger" berichtet. Doch dabei soll nicht nur das Stadion renoviert werden, die Vision ist viel größer und umfasst eine Investition in Höhe von etwa 50 Millionen Euro.
Neben einer großräumigeren Überdachung der Arena soll die Kapazität von 5.800 auf etwa 7.500 Zuschauern aufgestockt werden, damit erhält das größte Sandplatzturnier des Landes, wo es nun auch in der Vorwoche ein Damen-Turnier gibt, einen zusätzlichen Boost.
Hoffen auf ATP-500-Status
Auf der ATP-Tour zählt der Event der Kategorie 250 zu den besten seiner Klasse. Damit könnte man zukünftig vielleicht sogar den Status eines ATP-500 erhalten und noch mehr Stars anlocken. Doch nicht nur das Traditions-Turnier steht bei den Plänen im Fokus.
Traditionelle TV-Produktionen, wie das Schlagerboom Open Air, oder andere Konzerte sollen zukünftig in der rundum erneuerten Arena stattfinden. Hinzu soll die bisher größte Lücke geschlossen werden, dass das 1991 erbaute Stadion auch das ganze Jahr genutzt werden kann. Dafür soll in das Gelände auch ein Kongresszentrum integriert werden.
Abstimmungen laufen auf Hochtouren
Hinter den Kulissen laufen die Abstimmungen zwischen den Beteiligten bereits auf Hochtouren. Kitzbühels Bürgermeister hält sich vorerst noch bedeckt und wartet die Ausarbeitung der genauen Machbarkeitsdaten ab. Ziel sei eine tragfähige Finanzierung, die sowohl den Anforderungen des internationalen Tenniszirkus als auch dem heimischen Tourismus gerecht wird.
Der zeitliche Rahmen sieht nach vorläufigen Entwürfen eine mehrjährige Planungs- und Genehmigungsphase vor. Nach den Grundsatzbeschlüssen in den Gremien könnte der Baustart für das Großprojekt frühestens für Ende 2027 oder Anfang 2028 angesetzt werden. Die Fertigstellung wird bis zum Sommer 2029 angestrebt. Damit könnten die Veranstalter 2028 auf eine Austragung verzichten, da es zu dem Zeitpunkt eine Überschneidung mit den Olympischen Spielen in Los Angeles gibt und viele Stars in weiterer Folge auf ein Antreten verzichten würden.