Turbulente Tage auf den Trainer-Stühlen bei Red Bull: Danny Röhl wurde nun offiziell von den Glasgow Rangers als neuer Salzburg-Coach vorgestellt. Praktisch zeitgleich musste Ole Werner in Leipzig einen Platz räumen. Top-Favorit auf die Nachfolge beim drittplatzierten der abgelaufenen Bundesliga-Saison ist Ex-Bayern-Star Maritn Demichelis, der derzeit noch bei RCD Mallorca unter Vertrag steht.
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Während es bei den Bullen brodelt, verbringt der Fußball-Chef des Energy-Drink-Herstellers in den USA. Jürgen Klopp ist während der Weltmeisterschaft als Experte für MagentaTV tätig. Doch auch tausende Kilometer von dort entfernt, wird der Head of Global Soccer von Red Bull mit dem Thema konfrontiert.
Der 59-jährige Deutsche, der die Fäden zieht, versuchte allerdings die Ereignisse klein zu halten. Er meinte, dass die finale Entscheidung in Leipzig getroffen wurde und er nur beratend tätig war. "Ole hat einen tollen Job gemacht", gab es lobende Worte für den entlassenen Leipzig-Coach.
Krach im Hintergrund
Dem Vernehmen nach traute man Werner die Belastung aus Champions League, Meisterschaft und DFB-Pokal nicht zu. Doch laut "BILD" ist das nur die halbe Wahrheit. Das Verhältnis zwischen Klopp und Werner soll schon länger angespannt gewesen sein. Im Winter konnte RB-Geschäftsführer Marcel Schäfer noch die Entlassung verhindern, nun wurde dennoch ein Schlussstrich unter dem Kapitel gezogen.
Nun kann Klopps Wunschkandidat Demichelis nach Ostdeutschland geholt werden. Angesprochen auf den Namen winkte Klopp im TV ebenfalls ab: "Dazu kann ich wirklich nichts sagen. An Spekulationen beteilige ich mich nicht. Alles, was es dazu zu sagen gibt, kommt aus Leipzig und nicht aus – wo sind wir heute – Dallas.“