Premier League

Kurz vor Abschluss: Jeff Bezos steigt bei Topklub ein

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Der drittreichste Mann der Welt, Amazon-Gründer Jeff Bezos, steht kurz vor dem Einstieg bei einem Premier-League-Klub.
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Bereits vor Wochen gab es Gerüchte, die im Anschluss wieder abkühlten. Nun scheint der Deal bevorzustehen.

Ein Konsortium steigt wohl mit bis zu 30 Prozent bei großen Liverpool FC ein. Und dieses Konsortium bringt eine Menge Geld mit in den Deal.

Ex-QPR-Vorsitzender führt an

Vor allem drei Namen kursieren aus diesem Verbund: Amazon-Gründer und mittlerweile Vorsitzender im Verwaltungsrat Jeff Bezos, Facebook-Mitgründer Eduardo Saverin und Amit Bhatia.

Letzterer ist der Schwiegersohn von Stahl-Magnat Lakshmi Mittal und war für diesen bereits Vorsitzender bei den Queens Park Rangers, von denen er kürzlich zurücktrat. Mittal sitzt im Live-Ranking von Forbes auf Platz 65 mit einem Vermögen von rund 33,6 Milliarden Dollar.

v.l.: Amit Bhatia, Harry & Jamie Redknapp, Frank Lampard © Dave Benett/Getty Images for S Creative PR

Saverin – einigen womöglich bekannt aus dem Film "The Social Network", wo er von Andrew Garfield gespielt wird – war an der Gründung von Facebook beteiligt und liegt mit 33 Milliarden Dollar auf Platz 67 im Ranking.

Ganz vorne sitzt aber natürlich Bezos, der neben seinem Posten bei Amazon noch die "Washington Post" und das Weltraumunternehmen "Blue Origin" besitzt. Platz drei (hinter Elon Musk und Google-Mitgründer Larry Page) mit sagenhaften 280,6 Milliarden Dollar sind die Folge.

Facebook-Mitgründer Eduardo Saverin © Sportsfile via Getty Images

30 Prozent nur der Anfang?

Mit 30 Prozent wären sie bei den Reds aber noch in der Minderheit. Die Fenway Sports Group rund um John W. Henry und Tom Werner ist Mehrheitseigentürmer. Der FSG gehören unter anderem auch das Baseballteam Boston Red Sox.

Die FSG erwägte vor ein paar Jahren bereits einen Verkauf des LFC, zog dann aber zurück und beschränkte sich auf Minderheitsverkäufe. Doch mit den 30 Prozent des neuen Konsortiums gehen Experten davon aus, dass in den kommenden Jahren eine Übernahme stattfinden könnte.