Nach Kevin Keegan:
Liverpool-Ikone Kenny Dalglish macht Krebs-Diagnose öffentlich
Die Nachricht erschüttert die Fußball-Welt tief. Sir Kenny Dalglish hat via Social Media öffentlich gemacht, dass er sich derzeit einer Krebsbehandlung unterziehen muss. Die Veröffentlichung passierte laut dem 75-jährigen Schotten allerdings komplett unabsichtlich. Mit einer gehörigen Portion Galgenhumor beruhigte die Ikone des FC Liverpool aber sogleich die besorgten Fans auf den Online-Plattformen: Im Gegensatz zu seiner Handynutzung laufe die medizinische Behandlung glücklicherweise sehr gut.
Genauere Angaben zu seiner spezifischen Erkrankung machte der einstige Weltklasse-Stürmer der Reds nicht. Dalglish bat die Öffentlichkeit und die Medien ausdrücklich darum, die Privatsphäre von ihm und seiner Familie in dieser schwierigen Zeit zu respektieren. Der Schotte ist an der Anfield Road eine lebende Legende. Zwischen 1977 und 1990 bestritt er 355 Partien in der höchsten englischen Spielklasse, in denen ihm beachtliche 118 Tore gelangen. Er holte als Spieler sechsmal die Meisterschaft und dreimal den Europacup der Landesmeister, ehe er die Reds als Trainer zu vier weiteren Meistertiteln führte.
Doppelte Hiobsbotschaft von den britischen Inseln
Die traurige Nachricht folgt nur vierundzwanzig Stunden nach dem Outing einer weiteren britischen Fußball-Legende. Erst am Montag hatte Englands ehemaliger Nationaltrainer Kevin Keegan öffentlich gemacht, dass er an Krebs im fortgeschrittenen Stadium erkrankt ist. Bei dem ebenfalls 75-Jährigen wurde die Diagnose bereits im vergangenen Jänner gestellt. Die Nachricht wirft einen dunklen Schatten über den englischen Fußball, da beide Männer die goldene Ära des Sports auf der Insel maßgeblich prägten.
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Keegan zeigte sich angesichts der Diagnose gewohnt kämpferisch, gab aber auch zu, dass ihn die Einschätzung der Mediziner zunächst hart getroffen habe. Die Chancen auf eine vollständige Genesung lägen laut Aussage seines behandelnden Arztes bei derzeit 33 Prozent. Er selbst habe zunächst mit deutlich optimistischeren 80 oder 90 Prozent gerechnet, bleibt aber positiv gestimmt. Am Ende des Tages fasste es Keegan mit den Worten zusammen, dass er im Moment noch hier sei und den Kampf annehme.