Ausgedörrte Erde

Milchbauern fordern Dürre-Hilfspaket

© ORF / Katharina Bernhart
Die Hitze verbrennt nicht nur die Wiesen, sondern auch die Existenzen dahinter. Niederösterreichs Milchbauern kämpfen ums nackte Überleben – und rufen nach Hilfe, bevor der Winter alles noch schlimmer macht.
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Braune Wiesen, so weit das Auge reicht. Auf dem Hof von Rudolf Buchner in Traisen (Bezirk Lilienfeld) zeichnet sich ein Drama ab, das sich längst über ganz Niederösterreich ausgebreitet hat. Seit Juni gibt es nichts mehr zu mähen. "So ein Ausmaß an Dürre haben wir noch nicht erlebt", sagt Buchner, der seit 35 Jahren wirtschaftet, gegenüber noe.orf.at.

Ein stiller Schrei aus dem Stall

Die Tiere stehen im Stall, gefüttert mit den Wintervorräten. Manche Landwirte schlachten bereits Tiere, um ihre Bestände zu reduzieren.

Hitzeschlacht im Stall: Niederösterreichs Landwirte am Limit

Buchner kauft stattdessen teuer Maisflächen zu – Kostenpunkt 40.000 bis 50.000 Euro. "Das ist unsere einzige Rettung", sagt er, während Milch- und Fleischpreise gleichzeitig fallen.

Der Hilferuf der Bauern

Als Kammerobmann der Bezirksbauernkammer Lilienfeld fordert Buchner Geld aus dem Katastrophenfonds, zinsenfreie Kredite, einen Importstopp für Rindfleisch und eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung. Regen ist nicht in Sicht – die Zeit läuft den Bauern davon.

Ausgedörrte Erde, verzweifelte Bauern: Der Kampf um die Futterreserven

Fazit: Zwischen ausgetrockneten Böden und leeren Futterkammern kämpfen Niederösterreichs Milchbauern gegen eine Naturgewalt ohne Gnade.