Anrainer-Aufstand

Nach Protesten: Muslimischer Jugendverein bekommt Lokal nicht

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In einer Wohnanlage in der Donaustadt ist eine geplante Vermietung eines leerstehenden Lokals an einen muslimischen Jugend- oder Kulturverein vorerst vom Tisch.
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Rund um das ehemalige VHS-Geschäftslokal in der Eibengasse 57 im 22. Wiener Gemeindebezirk machten zuletzt Gerüchte über eine mögliche Nachnutzung durch einen islamischen Jugend-/Kulturverein die Runde. Besorgte Anrainer wandten sich daraufhin mit ihren Bedenken an die Freiheitliche Partei.

Die Eibengasse 57 im 22. Wiener Gemeindebezirk. © Google Maps
Die Wohnhausanlage aus der Vogelperspektive. © Google Maps

Die FPÖ-Donaustadt rund um Bezirksparteiobmann Toni Mahdalik und Bezirksvorsteher-Stellvertreter Andreas Dvorak nahmen sich der Causa an. Demnach würden sich vor allem Familien verunsichert fühlen, die Veränderungen im bislang ruhigen Wohnumfeld fürchten. Nach Gesprächen mit dem Obmann der Siedlungsunion sei klargestellt worden, dass über die künftige Nutzung des Geschäftslokals zwar noch keine endgültige Entscheidung gefallen sei, eine Vermietung an einen islamischen Jugend- oder Kulturverein jedoch nicht mehr in Frage komme.

Der Donaustädter FPÖ-Bezirksparteiobmann und Zweite Landtagspräsident LAbg. Toni Mahdalik. © Facebook/mahdaliktoni
FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter DI Andreas Dvorak. © Freiheitliche Partei Österreichs

"Die vielen Rückmeldungen besorgter Bürger und der öffentliche Druck haben offensichtlich Wirkung gezeigt. Dieses Ergebnis ist ein Erfolg für Anrainer und FPÖ und zeigt auch, dass sich konsequenter Einsatz auszahlt. Die FPÖ-Donaustadt wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen. Gerade in sensiblen Wohngebieten müssen die Interessen und Sicherheit der Bewohner oberste Priorität haben", so Mahdalik und Dvorak in einer Presseaussendung vom Freitag.