Dompfarrer

Toni Faber: Mein neues Leben in der Pension

Ein lächelndes Paar steht elegant gekleidet auf einer Kopfsteinpflasterstraße.
© Andreas Tischler / Vienna Press
Jahrelang prägte er das Wiener Promi-Parkett und den Stephansdom, doch vor seinem Ruhestand 2027 blickt Österreichs Kult-Geistlicher Toni Faber im Gespräch mit oe24 bereits voller Vorfreude auf ein ganz neues Kapitel.
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Nach monatelangem Tuscheln hinter den Kulissen der Erzdiözese steht fest: Ab September 2027 geht der wohl bekannteste Dompfarrer des Landes offiziell in den Ruhestand. Doch wer glaubt, dass sich Toni Faber danach zurückzieht und die Hände in den Schoß legt, irrt gewaltig! Nach 30 Jahren im Dienst des Stephansdoms freut sich der Geistliche sichtlich auf die neu gewonnene Freiheit und die Zeit nach den strikten Dienstplänen.

Im Gespräch mit oe24 schwärmte der schillernde Gottesmann bereits eifrig von seinen Plänen für den neuen Lebensabschnitt. Ganz oben auf seiner persönlichen Wunschliste für die Pension: Endlich wieder mehr Raum für die eigenen Leidenschaften schaffen!

Kunst, Kultur & mehr Bewegung im Alltag

Ein künftiges Priester-Leben ohne Termindruck eröffnet schließlich völlig neue Horizonte. Wie Faber gegenüber oe24 verriet, freue er sich riesig darauf, ab 2027 wieder deutlich mehr Zeit für Kunst, Kultur und Sport zu haben. Welche Disziplinen oder sportlichen Betätigungen er dabei im Detail anvisiert, ließ der Dompfarrer mit einem verschmitzten Lächeln vorerst noch offen.

Toni Faber: ''Gottesdienste per Livestream & digitale Kameratechnik im Stephansdom''
Toni Faber im Wiener Stephansdom. © TZOE/Kernmayer

Allerdings ist längst kein Geheimnis, wie sehr die Wiener Kultur- und Museumszene dem Pfarrer am Herzen liegt. Dass er künftig ohne vollen Terminkalender Ausstellungen, Konzerte oder Theaterabende genießen kann, dürfte für den kulturaffinen Geistlichen ein echter Luxus sein.

Seelsorger bleibt er den Wienern trotzdem

Ganz ohne seine Schäfchen geht es aber natürlich auch im Ruhestand nicht. Nach dem Auszug aus seiner bisherigen Dienstwohnung im Churhaus wechselt Faber Ende des Jahres in ein barrierefreies Domizil des Domkapitels. Von dort aus wird er auch als Pensionist weiterhin am Stephansplatz wohnen und im Alltag als Priester anpacken.

Egal ob Taufen, Trauungen, Segnungen oder Begräbnisse – Toni Faber bleibt den Wienerinnen und Wienern als Seelsorger erhalten. Nur eben mit wesentlich mehr Zeit für Sport, Kunst und die schönen Seiten des Lebens!

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