"Asozial"

Nach Unfall: Lombardi schießt gegen Fans

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Nach seinem Autounfall am Sonntagabend in Köln hat sich Sänger Pietro Lombardi (34) erneut via Social Media zu Wort gemeldet – und dabei ordentlich seinem Ärger Luft gemacht. In einer nächtlichen Instagram-Story sprach der Musiker sichtlich mitgenommen über die Geschehnisse nach dem Crash. Neben der Erleichterung über den glimpflichen Ausgang stand für den 34-Jährigen vor allem ein Phänomen im Mittelpunkt, das ihn fassungslos zurückließ: Schaulustige und Fans, die die Unfallstelle belagerten, um Fotos und Videogrüße zu ergattern.

"Man sieht: Alle Beteiligten sind unter Schock. Und dann versammeln sich gefühlt Hunderte von Menschen und wollen Fotos und Grußvideos. Asozialer geht's nicht. Aber das ist leider Teil meines Lebens", zeigte sich der Sänger über die mangelnde Pietät der Gaffer verärgert. Den Wünschen der Schaulustigen gab er verständlicherweise einen Korb.

Das große Zittern nach dem Crash

Anstatt Autogramme zu schreiben, machten sich bei Lombardi nach dem Unfall die Nerven bemerkbar. Zu Hause angekommen, setzte das große Nachdenken ein. "Der Schock sitzt so tief, dass, wenn du nach Hause kommst, die Gedanken anfangen verrückt zu spielen. Was wäre wenn – das sind alles Gedanken, die machen einen fertig", schilderte er die bangen Stunden nach dem Vorfall. Letztlich überwog jedoch die Erleichterung: Er sei schlicht "dankbar", dass "der Schutzengel auf unserer Seite war."

Lombardi

Für die nächste Zeit hat der Musiker nun erst einmal eine Pause verordnet, um die Erlebnisse zu verdauen. Bereits unmittelbar nach dem Zusammenstoß hatte er seine Community mit dem Schnappschuss eines heftig demolierten Wagens geschockt, gleichzeitig aber Entwarnung gegeben, dass alle Beteiligten wohlauf seien.

Pechsträhne reißt nicht ab

Der Autounfall setzt einer ohnehin schon verpatzten Zeit die Krone auf. Erst vor wenigen Wochen musste Lombardi privat einen Rückschlag einstecken, als die geplante Mallorca-Reise mit Sohnemann Alessio (10) sprichwörtlich ins Wasser fiel.

Dabei war eigentlich alles perfekt durchgetaktet: Ein Auftritt im berüchtigten "Megapark" sollte mit einem Vater-Sohn-Wochenende verbunden werden. Hotel und Flüge waren fixiert, sogar eine offizielle schulfreie Genehmigung für den Zehnjährigen hatte Lombardi bereits in der Tasche. Im letzten Moment sagte der Sänger den gemeinsamen Trip jedoch ab. Zu den Hintergründen hüllte er sich damals in Schweigen und meinte lediglich kryptisch: "Besser sage ich nichts. Dabei belassen wir es auch. [...] Manchmal ist es besser, einfach zu schweigen."