Mit Jahresende
Programm-Chefin verlässt den ORF
Sie gehört zu jenen Mitarbeiter:innen, die den ORF am besten kennen: Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz (49). Sie begann ihre Karriere 1998 in der Pressestelle des öffentlich-rechtlichen Unternehmen. Sie avancierte zur Redaktionsleiterin des Vorabendprogramms "wie bitte?", entwickelte unterschiedliche Formate für den ORF und leitete den "Eurovision Song Contest"-Vorentscheid 2014/15. 2017 verließ sie den Sender und wechselte für ein kurzes Intermezzo zum Privatfernsehen, bevor sie 2021 als Programmdirektorin unter dem ehemaligen Generaldirektor Roland Weißmann zurückkehrte.
Rennen um Generaldirektion
Nach Weißmanns Abgang - er musste seinen Platz nach Vorwürfen einer Mitarbeiterin räumen. Nach der Wahl von Ex-APA-Chef Clemens Pig zum neuen Generaldirektor bewarb Groiss-Horowitz sich erneut für eine Direktion, erhielt den Job aber nicht. Wie sie nun bestätigte, wird sie den ORF mit Jahresende verlassen.
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Neuer Herausforderungen
Ihren bevorstehenden Abgang bestätigte die Managerin bereits am Rande der ORF-Programmpräsentation, die vor geladenen Journalist:innen stattfand. Da sagte sie noch schmunzelnd: "Sie verrate euch sicher nicht", was sie in Zukunft machen wird. Jetzt lässt sie sich doch in die Karten schauen. Medienberichten zufolge will sie sich als Beraterin selbständig machen und Unternehmen künftig mit ihrer Expertise in den Bereichen Digitalisierung, Change-Management und Community-Building unterstützen.
Für Stefanie Groiss-Horowitz steht auch privat ein Neustart an: Gerade erst ist bekannt geworden, dass die Ehe mit "Liebesg'schichten"-Präsentatorin Nina Horowitz gescheitert ist.