Traurig
Nino de Angelo: Kein Kontakt zu seinem Sohn (9)
Hinter der Fassade des erfolgreichen Schlagerstars schaut es emotional derzeit offenbar düster aus. Im Gespräch mit der Zeitschrift "Das Neue" goss der Sänger nun reinen Wein ein, was sein kompliziertes Privatleben betrifft: "Ich sehe meinen Sohn nicht", gesteht Nino de Angelo offen. Dabei stellt der Musiker klar, dass er voll und ganz zu seinem Kind steht, dessen Existenz keineswegs verheimlichen will und auch brav Alimente zahlt. Von einer innigen Vater-Sohn-Beziehung kann jedoch keine Rede sein. Der neunjährige Domenico entsprang einst einer Liaison mit einer Belgierin namens Roxanne.
"Wäre für ihn schlimmer"
Dass zwischen Vater und Sohn Funkstille herrscht, sei eine ganz bewusste Entscheidung des Sängers gewesen: "Ich glaube, es wäre für ihn schlimmer, wenn ich nur selten da bin." Nach der Logik des Musikers sei es für den Buben schlicht leichter zu verdauen, gänzlich ohne Vaterfigur aufzuwachsen, als ständig enttäuscht zu werden. Regelmäßige Besuche könne er schlichtweg nicht garantieren – die nötige Stabilität, die ein Vater seinem Kind eigentlich bieten sollte, könne er derzeit nicht aufbringen.
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"Manchmal ist weniger mehr"
Nino de Angelo, der zuletzt auch Einblicke in seine finanzielle Situation gewährte, zeigt sich überzeugt davon, dass der radikale Kontaktabbruch aktuell das geringere Übel sei. Das Ganze soll jedoch kein Abschied für immer sein: "Irgendwann werden wir uns sehen." Nur sei das Timing dafür eben noch nicht reif. Leicht fällt dem Sänger diese Distanz zum Neunjährigen freilich nicht, der Bub gehe ihm "sehr oft" durch den Kopf. Dennoch beharrt er auf seinem Standpunkt: "Manchmal ist weniger mehr – auch wenn es hart ist." Kurios: Zumindest namentlich ist der Schlagerbarde seinem Spross ganz nah. Bürgerlich hört de Angelo nämlich auf den Namen Domenico Gerhard Gorgoglione – der Filius ist somit sein direkter Namensvetter.
Schwere Vorwürfe der Kindsmutter
Auf der Gegenseite sorgt dieses Verhalten naturgemäß für Unverständnis und tiefe Gräben. Das Verhältnis zur Kindsmutter war in den letzten Jahren ohnehin zerrüttet, gipfelte sogar in gegenseitigen Vorwürfen und Anzeigen. "Es bricht mir das Herz, wie er mit seinem Sohn umgeht", hielt de Angelos einstige Affäre Roxanne bereits vor Längerem gegenüber der "Bild"-Zeitung fest.
Privat hat der Sänger eigentlich seit acht Jahren in seiner Managerin Simone Lux eine feste Stütze an seiner Seite. Das Paar gilt als glücklich, doch vor den Altar zieht es die beiden vorerst nicht. Nach mittlerweile vier gescheiterten Ehen ortet de Angelo hier fast schon höhere Mächte: Auf seinen Hochzeiten liege schlicht ein Fluch. Eine fünfte Scheidung wolle er laut "t-online" unter keinen Umständen riskieren.
Dass es im Leben des Sängers generell gerade wieder drunter und drüber geht, passt da ins Bild. Erst vor wenigen Wochen schockierte er seine Fans mit der ehrlichen Beichte: „Ich habe wieder angefangen zu trinken.”