Neue Rolle

Olympiasieger dienstunfähig, aber kandidiert für Linkspartei

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Der frühere Olympiasieger Christoph Harting sorgt für Aufsehen. Der wegen Depressionen dienstunfähige Bundespolizist kämpft nun in Deutschland um ein politisches Mandat für die Partei Die Linke.

Für die Wahl im Herbst strebt der Sportler ein Mandat im Berliner Abgeordnetenhaus an. Seit Ende 2025 läuft bereits der Wahlkampf von Christoph Harting im Lichtenberger Wahlkreis 1. Das angestrebte Mandat wird mit einer monatlichen Entschädigung von sportlichen 8161 Euro plus einer steuerfreien Kostenpauschale von nochmal 3304 Euro vergütet.

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Der ehemalige Diskuswerfer war zuletzt als Oberkommissar bei der Bundespolizei tätig. Dort verdiente er ein monatliches Gehalt zwischen 3634,51 und 4705,51 Euro nach der Besoldungsgruppe A 10, wie die deutsche Bild berichtet.

Offener Umgang mit Depressionen

Vor drei Jahren machte der heute 36-Jährige seine psychische Erkrankung öffentlich. Er leide an Depressionen. "Keiner ist davor gefeit. Egal, wie erfolgreich oder unerfolgreich er war", sagte er einst der "Berliner Zeitung". Seit Mitte 2024 ist der Olympiasieger offiziell dienstunfähig.

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Wahlkampf trotz Dienstunfähigkeit möglich

Nach Angaben der Partei sei er "bis auf Weiteres dienstunfähig". Die Sprecherin fügte gegenüber der Bild hinzu: "Dies betrifft die komplexe Tätigkeit als Bundespolizist."

Politik ist kein Problem

Dem aktiven politischen Einsatz stehe die Erkrankung aber nicht im Weg. Ein solches ehrenamtliches Engagement sei laut der Sprecherin weder vom Umfang noch von der Intensität her mit einer aktiven Tätigkeit im Polizeivollzugsdienst vergleichbar.