Obduktionsergebnis
Pädagoge schoss noch drei Mal auf Lehrerin nach ihrem Tod
OÖ. Immer mehr Details kommen zu der furchtbaren Bluttat in der Bilger-Breustedt-Mittelschule der Gemeinde Taufkirchen an der Pram derzeit ans Licht. Dort hatte ein Lehrer (29) aus verschmähter Liebe seine Arbeitskollegin in der Schulbibliothek brutal ermordet haben (oe24 berichtete).
Nun hat laut ORF das Obduktionsergebnis hervorgebracht, dass der 29-Jährige erst nach dem Tod der ein Jahr jüngeren Kollegin auf sie geschossen hatte. Gestorben war die junge Lehrerin an den Dolchstichen. Sie erlitt tödliche Stichverletzungen am Hals.
Drei Schüsse nach dem Tod
Brisant: Die drei Schüsse auf den Kopf der Frau fielen vermutlich aufgrund der noch schwelenden Wut des Mannes erst zwei Stunden später. Er dürfte also so lange bei der Toten geblieben sein.
Danach habe er sich umgezogen, die blutige Kleidung wurde in seinem Auto gefunden, und sich auf der Flucht erschossen. Sein Wagen prallte daraufhin mit voller Wucht gegen einen Baum.
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Die 28-Jährige, die noch bei ihren Eltern gewohnt hatte, soll mittlerweile einen Freund gehabt haben. Weil das Opfer an dem besagten Freitag nicht nach Hause gekommen war, hatte ihre Mutter nach ihr in der Schule gesucht. Sie soll ihre Tochter schließlich auch tot aufgefunden haben.
Die Ermittlungen in dem dramatischen Mordfall laufen noch auf Hochtouren. Derzeit werden noch Zeugen aus dem Umfeld der Lehrer befragt.
Das Motiv der Bluttat dürfte nicht erwiderte Liebe gewesen sein. Eine Beziehung sollen die beiden Arbeitskollegen, der Angreifer soll in der Schule sogar der stellvertretende Direktor gewesen sein, nie geführt haben.