Prügelattacke in Wien
Schlecht geredet: Syrer stellten Baseball-Falle
Wien. Passiert ist die blutige Attacke mit Baseballschlägern und Schlagringen im vergangenen Advent auf der Quellenstraße, kommende Woche wird darüber am Straflandesgericht wegen schwerer Körperverletzung verhandelt.
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Die Vorgeschichte: Das Opfer Mohamad M. soll von sich aus am 8. Dezember um ein Treffen mit einem 27-jährigen Syrer, einem gelernten Friseur, gebeten haben. Hintergrund war das Gerücht, dass der Genannte sich abfällig über den Barber bei einer Frau geäußert habe. Mit einem Freund traf das spätere Opfer in Favoriten ein - und wurde vom Kontrahenten, einem zweiten jetzt angeklagten Syrer (25) und drei weiteren unbekannten Schlägern bereits erwartet. Und wurde sofort attackiert.
Multiple Verletzungen am ganzen Kopf
Die Folge: M. erlitt durch den Angriff mit Fäusten, Baseballschlägern, Eisenstangen und Schlagringen einen eingedrückten und nach rechts verschobenen, mehrfragmentären, offenen Bruch des Nasenbeins mit Rissquetschwunde und Blutunterlaufungen, eine Rissquetschwunde am Scheitel, eine Rissquetschwunde in der linken Hinterhauptsregion, Blutunterlaufungen im Bereich des linken Auges, Blutunterlaufungen am Bauch und am Rücken sowie eine Gehirnerschütterung.
Der Hauptbeschuldigte und sein mitangeklagter Schlägerfreund verantworten sich beide nicht geständig. Sie würden das Prügel-Opfer zwar kennen, können sich aber nicht erklären, wieso sie von diesem belastet werden. Beide wären zur Tatzeit auch ganz woanders in Wien gewesen. Der eine bei (s)einer Freundin in deren Wohnung, der andere kann sich nicht mehr genau erinnern, wo...