Grenze fällt
Schnee-Schock: Österreich zittert vor "Schafskälte"
Am Montag und Dienstag müssen sich die Menschen in Österreich auf stellenweise kräftige Gewitter einstellen. Die Unwetter kommen im Zuge einer markanten Kaltfront, die den Einzug der sogenannten Schafskälte ankündigt.
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Dieses Wetterphänomen, das häufig Anfang bis Mitte Juni auftritt, sorgt für eine deutliche Abkühlung im ganzen Land. Zudem sinkt die Schneefallgrenze merklich.
Temperaturen sinken massiv ab
Im Vergleich zum Wochenstart gehen die Temperaturen zur Wochenmitte drastisch zurück. Die Experten der GeoSphere Austria berichten, dass die Spitzenwerte um teilweise bis zu zehn Grad einbrechen. Statt sommerlichen 30 Grad werden nur noch Höchstwerte von 22 Grad erreicht. Stellenweise liegt das Thermometer sogar nur noch bei maximal 14 Grad.
Schnee im alpinen Hochgebirge
Einen echten Wintereinbruch bringt das Phänomen zwar nicht, im Hochgebirge könnte es aber wieder weiß werden. In Tirol, Vorarlberg und der Obersteiermark sinkt die Schneefallgrenze am Mittwoch bis zum Abend hin auf gegen 2.000 Meter ab. Meteorologe Sigi Fink prognostiziert auf Facebook sogar ein Absinken auf gegen 1.700 Meter. Wie weit es tatsächlich herunterschneit, bleibt abzuwarten, da die exakte Grenze noch unklar ist. Fest steht aber, dass einströmende Polarluft für diesen Kälteeinbruch sorgt. Der traditionelle Name kommt übrigens von den Bauernregeln: Da die Schafe ab Juni geschoren werden, frieren die Tiere bei solchen Wetterstürzen.