Ratgeber
Stinkwanzen in der Wohnung: So wird man sie wieder los
Normalerweise haben die Tiere im Herbst Hochsaison, wenn sie Schutz vor der Kälte in trockenen Wohnräumen suchen. Die Paarungszeit findet allerdings im Frühsommer statt, weshalb das große Krabbeln bereits ab Ende Mai losgehen kann.
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Es handelt sich hierbei um eine eigene Insektenordnung und nicht um Käfer. Am häufigsten zeigt sich die Grüne Stinkwanze, deren Panzer sich je nach Jahreszeit zur Tarnung von Grün zu Braun verfärbt. Daneben gibt es die aus Asien stammende Marmorierte Baumwanze. Bei Gefahr sondern Stinkwanzen ein übel riechendes Sekret ab. Mit Bettwanzen sind sie jedoch nicht zu vergleichen.
Eintrittsstellen im Haus versiegeln
Die Krabbler nutzen kleinste Undichtigkeiten wie Fensterrahmen, Dachbereiche oder Rollladenkästen, um hineinzugelangen. Fachleute raten deshalb, diese Stellen mit Dichtungsmasse oder Abdichtmaterial zu versiegeln, was zusätzlich Heizkosten spart. Einmal im Haus, knabbern die Tiere gerne an Obst, wodurch sich die Früchte unansehnlich verformen und entsorgt werden müssen. Für Menschen sind Stinkwanzen vollkommen harmlos und beißen nicht, zudem vermehren sie sich nicht in Wohnräumen.
Die Insekten richtig vertreiben
Wer die ungebetenen Gäste loswerden möchte, sollte sie niemals zertreten oder zerquetschen. Besser ist es, sie auf ein Stück Papier krabbeln zu lassen, ein Glas darüberzustecken und sie nach draußen zu bringen. An schwer zugänglichen Stellen hilft der Staubsauger, wobei eine alte Socke über der Düse das Stinken im Beutel verhindert. Vorbeugend wirken geschlossene Fenster, Fliegengitter oder etwas Essig auf dem Rahmen.