Keine Schranken
Urlaubsland schafft Mautstationen ab
Das beliebte Urlaubsland verabschiedet sich ab Sommer 2026 von den klassischen Mautstationen und setzt künftig auf ein vollständig digitales System.
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Bislang kam es insbesondere in der Hauptreisezeit regelmäßig zu langen Staus an den Stationen. Das neue Projekt wird von den Firmen Sky-Toll und Toll-Net umgesetzt und überwiegend mit EU-Mitteln finanziert. Das große Ziel ist es, den Verkehrsfluss auf den stark frequentierten Autobahnen deutlich zu verbessern. Die Kapazität an den Zufahrten steigt dadurch von derzeit 300 auf bis zu 3.000 Fahrzeuge pro Stunde. Autofahrer müssen künftig nicht mehr anhalten, sondern können einfach ohne Unterbrechung durchfahren.
Registrierung über das Kennzeichen
Das neue System kombiniert eine automatische Nummernschilderkennung mit einer optionalen Mautbox. Für normale Pkw und Motorräder bis 3,5 Tonnen reicht eine digitale Registrierung über das Kennzeichen vollkommen aus. Schwerere Lkw und Busse müssen hingegen verpflichtend eine Mautbox nutzen. Wer die neue Maut in Kroatien nutzen möchte, bezahlt rein digital per App, Kreditkarte, Mautbox oder über offizielle Partnerstellen. Eine Barzahlung vor Ort ist im neuen System nicht mehr möglich.
Digitale Maut in Kroatien
Die Abrechnung der Gebühren bleibt weiterhin streckenabhängig. Eine pauschale Vignette wie in Österreich ist also nicht geplant. Für die lückenlose Überwachung der Einhaltung der Mautpflicht plant das Land 208 stationäre Mautportale mit Kameras und Antennen sowie 74 mobile Kontrollfahrzeuge. Für Reisende bedeutet das eine wichtige Umstellung: Wer künftig nach Kroatien fährt, sollte sich unbedingt rechtzeitig online oder per App registrieren. So lassen sich lästige Probleme direkt bei der Einreise vermeiden.
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