Titel zurückgeholt

Türkei verlässt USA als Weltmeister

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Die Türkei hat sich beim WM-Abschied einen Weltmeister-Titel zurückgeholt.
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Die Türkei hat sich am letzten Spieltag doch noch mit einem Sieg von der Endrunde verabschiedet. Dadurch kürt sich die Mannschaft von Teamchef Vincenco Montella sogar zum Weltmeister.

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Die Türkei-Stars wollten sich mit einem Sieg und erhobenem Hauptes von der WM verabschieden. Das ist auf alle Fälle gelungen.

Noch dazu kann man sich nun dennoch Weltmeister nennen und hat den Titel zurückholen, den man erst vor wenigen Tagen verloren hat. Der inoffizielle Weltmeister-Titel wurde am ersten Spieltag von Calhanoglu & Co. an Paraguay abgetreten, die ihn wiederum an die USA verloren haben.

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Nun haben sich die Türken in Los Angeles den inoffiziellen Titel zurückgeholt. Hinter dem kuriosen Titel steckt die sogenannte UFWC (Unofficial Football World Championship). Das Prinzip ist so einfach wie verrückt: Der Titel wird wie ein Box-Gürtel weitergereicht. Wer den amtierenden Champion schlägt, übernimmt die Krone.

Die Geschichte hinter dem Titel reicht bis ins Jahr 1967 zurück. Damals besiegte Schottland den amtierenden Weltmeister England und erklärte sich kurzerhand selbst zum "wahren Weltmeister". Aus dieser kuriosen Idee entwickelte sich später die UFWC, die unter Fußball-Romantikern längst Kultstatus genießt.