220-Millionen-Deal

Überraschende Real-Kehrtwende bei Bayern-Star

© APA/AFP/FRANCK FIFE
Nach wochenlangen wilden Gerüchten um ein angebliches 220-Millionen-Euro-Angebot von Real Madrid für Michael Olise hat der spanische Spitzenklub nun mit einer offiziellen Erklärung reagiert.
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Das Thema rund um ein Interesse der Königlichen am 24-jährigen Offensivspieler des FC Bayern München kochte in den vergangenen Wochen heftig hoch. Es wurde spekuliert, dass zeitnah eine Mega-Offerte beim deutschen Rekordmeister eintreffen sollte, doch nun sorgt Real Madrid für klare Verhältnisse.

Der Spanien-Klub stellte auf seiner Website unmissverständlich klar: "Angesichts der in verschiedenen Medien erschienenen Berichte über ein angebliches Interesse unseres Vereins an dem Spieler Michael Olise vom FC Bayern München möchte Real Madrid klarstellen, dass es weder direkt noch indirekt Kontakt zu dem genannten Spieler, seinen Vertretern oder Personen aus seinem Umfeld hatte."

Reals Verhältnis zu Bayern

Zuvor hatten Aussagen von Real-Präsident Florentino Pérez für reichlich Nahrung für die Diskussionen gesorgt. Der 79-Jährige kündigte vor seiner Wiederwahl einen möglichen Rekordtransfer an. Zwar erklärte Pérez dabei, dass Olise nicht der Spieler sei, den er im Blick habe, dennoch nahmen die Spekulationen um den Bayern-Star dadurch erneut richtig Fahrt auf. In dem jetzt veröffentlichten Statement bemüht sich Madrid darum, die Wogen zu glätten: "Real möchte die ausgezeichneten Beziehungen zum FC Bayern hervorheben, mit dem der Verein auf eine lange Geschichte des gegenseitigen Respekts, der Zusammenarbeit und der Bewunderung zurückblicken kann, und bedauert die Verbreitung von Spekulationen, die nicht der Realität entsprechen."

Weiter heißt es von den Spaniern: "Beide Vereine pflegen seit jeher eine Beziehung, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt basiert. Dies spiegelt sich u. a. in der gemeinsamen Überzeugung wider, dass ein eventuelles Interesse an einem Spieler zunächst zwischen den Vereinen selbst geklärt werden muss."

Münchner Absage an Mourinho

Die Haltung der Münchner Verantwortlichen in dieser Angelegenheit ist ohnehin seit jeher eindeutig und unverändert. Bayern-Präsident Herbert Hainer bezeichnete den bis 2029 in München unter Vertrag stehenden Olise als "selbstverständlich unverkäuflich". Noch deutlicher drückte es Ehrenpräsident Uli Hoeneß aus, der Spekulationen über einen möglichen Verkauf mehrfach zurückwies. Bezüglich des neuen Real-Trainers José Mourinho und dessen angeblichen Interesses fand der 74-Jährige klare Worte. Im Mai sagte Hoeneß am Rande des DFB-Pokalfinales bei Sky: "Der kann Mit fünf Augen auf Olise werfen, der kriegt ihn nicht."