Deutschland
Unwetter fordern zwei Tote
Unter anderem kamen bei einem Unfall auf regennasser Straße nahe Karlsruhe im südwestdeutschen Bundesland Baden-Württemberg zwei Menschen ums Leben. Auch in Teilen des süddeutschen Bundeslands Bayerns sorgte der Wetterumschwung nach der Hitze für zahlreiche witterungsbedingte Einsätze.
Unwetterwarnungen mittlerweile aufgehoben
Am späten Abend hob der Deutsche Wetterdienst (DWD) alle noch bestehenden Unwetterwarnungen vor schweren Gewittern wieder auf. Gebietsweise könne es aber weiterhin zu Gewittern mit Starkregen und Sturmböen kommen, so der DWD.
Am Sonntag hatten heftige Gewitter teils mit Starkregen und stürmischen Böen Bäume entwurzelt, Fahrzeuge beschädigt und den Verkehr behindert, wie es an mehreren Orten von der Polizei hieß.
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In Baden-Württemberg geriet das Auto eines 65-Jährigen nach Polizeiangaben wegen Aquaplanings während eines Unwetters auf der Bundesstraße 35 in den Gegenverkehr. Dort stieß es mit einem Fahrzeug zusammen, in dem ein 55-jähriger Mann und eine ein Jahr jüngere Frau saßen - die beiden kamen bei der Kollision ums Leben. Der 65-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Spital gebracht.
Blitzeinschlag in Kirche in Osnabrück
Einen ganz besonderen - und glimpflich ausgegangenen - Schreckmoment erlebten die Gäste einer Tauffeier in Osnabrück: Dort schlug ein Blitz in die Kirche ein, in der die Feier abgehalten wurde. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Zur gleichen Zeit schlug auch ein Blitz in den Dachstuhl eines Wohnhauses in Melle im Landkreis Osnabrück ein. Auch hier gab es keine Verletzten, aber einen Brand.