Im Finale-Stadion in New York sind noch nicht einmal alle Zuschauer auf ihren Plätzen gesessen, da gab es schon den ersten Torjubel. Leroy Sané brachte die deutsche Nationalmannschaft im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador nach nicht einmal zwei Minuten in Führung. Der Treffer hat allerdings einen groben Schönheitsfehler, er hätte nämlich nie zählen dürfen.
Denn in der Vorarbeit des Tores kam es zu einer strittigen Szene zwischen Aleksandar Pavlovic und Vite. Der Südamerikaner wird von dem Bayern-Star klar am Kopf getroffen.
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Dennoch entscheidet US-Schiedsrichterin Tori Penso auf das Tor. Selbst der VAR schritt nicht ein und so jubelten die DFB-Stars früh. Doch sogar in Deutschland sorgt der Treffer für Wirbel.
"Ein Witz"
"Diese Entscheidung ist natürlich ein Witz. Zu unseren Gunsten, wir freuen uns, aber objektiv müssen wir sagen: Das ist nicht akzeptabel", wütet Schiedsrichter-Experte Manuel Gräfe gegenüber der BILD.
Auch ORF-Experte Thomas Steiner war geschockt, dass die Entscheidung nicht zurückgezogen wurde. Am Ende jubeln die Deutschen über ein Tor, das nur die US-Schiedsrichterin als regulär erachtet hatte.