Schenkfreude

Vatertag: Wiener greifen tief in die Tasche

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Zum Vatertag ist die Schenkfreude in der Bundeshauptstadt wieder besonders hoch, was für einen kräftigen Umsatzschub im Handel sorgt.
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Fast jeder Zweite plant heuer ein Präsent zum Vatertag. Während die Schenkfreude im Vergleich zum Vorjahr unverändert hoch bleibt, steigt hingegen das Budget deutlich an. Durchschnittlich werden 58 Euro ausgegeben, das sind rund 18 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Damit rückt der Vatertag auch bei den Ausgaben immer näher an den Muttertag heran.

Die höheren Ausgaben machen sich auch in den Kassen der Geschäfte bemerkbar. Insgesamt werden rund 45 Millionen Euro in Wien für Vatertagsgeschenke ausgegeben. Beschenkt werden vor allem die eigenen Väter (70 Prozent), aber auch Partner (27 Prozent) werden gern von ihren Liebsten bedacht. Für den Handel ist der Ehrentag damit längst zu einem wichtigen Umsatzfaktor geworden.

"Der Vatertag ist längst mehr als ein kleiner Anlass im Kalender. Die hohe Schenkbereitschaft, steigende Ausgaben und die starke Bindung an gemeinsame Erlebnisse zeigen, welchen Stellenwert dieser Tag mittlerweile hat", sagt Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien.

Margarete Gumprecht ist seit 2020 Obfrau des Wiener Handels. © Praxmedia/Robert Prax

Süßigkeiten, Event-Tickets und Socken

Bei den Geschenken dominieren heuer Genuss und gemeinsame Zeit. Besonders gefragt sind Süßigkeiten, Gutscheine für Unternehmungen, Restaurantbesuche, Wein sowie Kleidung und Schuhe. Geht es nach den Vätern selbst, stehen gemeinsame Erlebnisse mit der Familie ganz oben auf der Wunschliste. Fun Fact: Überraschend oft werden hochwertige Socken verschenkt.

Besonders erfreulich für die Geschäfte: Die große Mehrheit kauft ihre Geschenke direkt im stationären Handel. Online-Shopping spielt zwar ebenfalls eine Rolle, doch die meisten Wiener setzen weiterhin auf den Einkauf vor Ort.