Einreise-Verbot
Vergewaltigungs-Eklat um WM-Star
Grund: Der 32-Jährige steht in England vor Gericht. Gegen Partey liegen nämlich mehrere Anklagen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung vor. Der Villareal-Mittelfeldspieler bestreitet sämtliche Vorwürfe und plädierte in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig. Ein Urteil gibt es bislang nicht, das Verfahren läuft noch.
Kanada zieht Reißleine
Trotz seiner Nominierung für die WM erhielt Partey nun kein Visum für Kanada. Die FIFA bestätigte, dass er deshalb auch nicht zum ersten Gruppenspiel gegen Panama (18. Juni, 1 Uhr/ServusTV) in Toronto reisen darf. Über Visa-Entscheidungen der Gastgeberländer habe der Weltverband keinen Einfluss.
Besonders brisant: Kanada verweist bei Einreiseentscheidungen auf strenge Sicherheitsbestimmungen. Personen, die im Zusammenhang mit schweren Straftaten stehen, können demnach als nicht einreiseberechtigt eingestuft werden - auch ohne rechtskräftige Verurteilung.
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Skandal-Star darf dennoch hoffen
Für Ghana ist der Ausfall ein sportlicher Rückschlag. Partey zählt seit Jahren zu den wichtigsten Spielern der "Black Stars". Ganz von der WM ausgeschlossen ist er allerdings nicht. Für die weiteren Gruppenspiele gegen England in Boston und Kroatien in Philadelphia wäre der Mittelfeldspieler nach aktuellem Stand spielberechtigt, da diese Begegnungen in den USA stattfinden.
Während Ghana auf dem Platz um den Aufstieg kämpft, begleitet die Mannschaft damit bereits zu Turnierbeginn ein Fall, der weit über den Fußball hinaus für Schlagzeilen sorgt.