"Existenzbedrohend"

VW: Eigene Manager fürchten um die Zukunft des Konzerns

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Die Krise bei Volkswagen sorgt offenbar selbst in der Führungsetage für große Sorgen.
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Laut einer internen Umfrage halten mehrere Top-Manager die Lage des Autobauers mittlerweile sogar für existenzbedrohend.

Viele Bosse schlagen Alarm

Wie aus der Befragung hervorgehen soll, sehen sechs von neun Vorständen Volkswagen als existenzgefährdet an. Die übrigen Teilnehmer bewerten die Situation zumindest als äußerst angespannt. Einig sollen sich die Manager vor allem in einem Punkt sein: Der Konzern braucht einen grundlegenden Kurswechsel.

VW kämpft an mehreren Fronten

Volkswagen steht seit Monaten unter Druck. Hohe Kosten, schwache Renditen, zunehmende Konkurrenz aus China, Probleme im Elektroauto-Geschäft und ein veränderter Weltmarkt belasten den Konzern. Intern wird deshalb bereits an einer neuen Strategie bis 2030 gearbeitet.

Finanzvorstand Arno Antlitz erklärte zuletzt, das bisherige Geschäftsmodell müsse grundlegend verändert werden. Auch Konzernchef Oliver Blume sprach von einer "neuen Normalität" mit dauerhaft hohem Wettbewerbsdruck.

Umbau läuft bereits

Volkswagen hat bereits umfangreiche Sparprogramme gestartet und tausende Stellen abgebaut. Trotzdem sehen viele Verantwortliche offenbar weiteren Handlungsbedarf. Ziel ist es, den Konzern wieder profitabler und widerstandsfähiger aufzustellen.

Trotz der alarmierenden Einschätzungen betont die Konzernführung nach außen weiterhin, dass Volkswagen die Transformation schaffen könne. Gleichzeitig wird jedoch an tiefgreifenden Veränderungen gearbeitet.

Wenn selbst die eigenen Manager Alarm schlagen, zeigt das, wie ernst die Lage bei Europas größtem Autobauer eingeschätzt wird. Ob die geplanten Reformen reichen, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.