Preis-Anstieg
HIER tankt man Diesel noch unter 2 Euro
10.04.2026
Diesel wurde am Freitag wieder teurer, oe24 zeigt, wo man am billigsten tanken kann.
Der Spritpreise in Österreich werden zum Krimi – nach dem Absturz der Ölpreise am Mittwoch sind am Donnerstag zuerst in Österreich an einigen Tankstellen die Spritpreise nach unten gegangen. Wie Fotos einer Shell-Tankstelle sowie einer Jet-Tankstelle in Maria Enzersdorf zeigen, kostete der Diesel dort „nur“ mehr 1,93 Cent. Super-Benzin liegt bei 1,68 Euro.
- 12 Cent mehr – Spritpreise steigen wieder deutlich an
- Erste Bilanz: So wirkt die Spritpreisbremse
- Sprit erstmals billiger: Erste Tankstellen bieten Diesel unter 2 Euro an
„Für mich ist klar: Wenn die Preise an den Börsen sinken, dann muss das auch bei den Autofahrerinnen und Autofahrern ankommen,“ so Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP).
Freitag stieg Diesel-Preis um bis zu 12 Cent
Diesel. Am Freitag folgte der Dämpfer: Diesel stieg zu Mittag wieder auf über zwei Euro. Einzig bei drei Tankstellen in Österreich blieb man laut ARBÖ noch unter der 2-Euro-Grenze
- In Timelkam bei der AVIA Xpress kletterte der Preis für diesen Kraftstoff von 1,929 Euro auf 2,049 Euro – ein Plus von 12 Cent.
- Auch in Mödling gab es bei der JET Tankstelle einen massiven Anstieg um fast 12 Cent auf nun 2,051 Euro.
- In der Bundeshauptstadt Wien sieht die Lage nicht besser aus. Bei Turmöl Quick in der Gadnergasse kletterte der Preis am Freitag auf 2,104 Euro (Plus von 0,085 Euro). Der Dieselpreis der Turmöl-Tankstelle in der Margaretenstraße 28 (1040 Wien) sprang von gestern 2,012 Euro auf 2,099 Euro heute (plus 0,087 Euro).
Super 95. Wer Super 95 tankt, kommt günstiger davon, musste gestern nur mit geringen Aufschlägen rechnen. Bremse. Die E-Control zog trotzdem eine positive Zwischenbilanz über die erste Woche der „Spritpreisbremse“. Laut Chef-Volkswirt Johannes Mayer sind die Zapfsäulen-Preise für Diesel im Gesamtschnitt um 10,5 Cent und für Superbenzin um 18 Cent gesunken.
Solange die Waffenruhe zwischen Iran und USA so fragil bleibt – und die Hormus-Straße blockiert –, wird sich wohl auch der Spritpreis nicht wieder einpendeln.