Europas Leitbörsen zu Mittag einheitlich im Minus
Wie bereits am Vormittag notierten Europas Leitbörsen einheitlich mit Verlusten, konnten diese allerdings etwas eindämmen. Dabei dürfte die gesenkte Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft weiter für den negativen Trend sorgen. Zusätzlich haben die Unsicherheiten über den weiteren Kurs der internationalen Notenbanken die Stimmung an den Märkten belastet.
Am Vormittag bekannte sich die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem Monatsbericht zu einer anhaltend expansiven Geldpolitik. So lange wie erforderlich soll die geldpolitische Ausrichtung locker bleiben, hieß es in dem Bericht.
In einem europäischen Branchenvergleich konnte sich die Versorgerbranche mit plus 0,59 Prozent an die Spitze setzen. Die größten Verluste im Mittagshandel mussten Chemie-Titel mit einem Minus von 1,54 Prozent verzeichnen.
Bei den Einzelwerten im Euro-Stoxx-50 verdrängten Intesa Sanpaolo mit einem Kursgewinn von 1,55 Prozent E.ON von der Spitze. Die Titel des Energieversorgers notierten nunmehr an vierter Stelle mit Plus 1,12 Prozent. Im europäischen Leitindex verzeichneten Inditex mit minus 2,21 Prozent den größten Verlust.