Wiener Börse am Nachmittag weiter im Plus
Der niederösterreichische Energieversorger EVN hat sich im Rechtsstreit mit dem staatlichen Energieproduzenten Mazedoniens (ELEM) in einem Vergleich über strittige Altlasten geeinigt. ELEM hatte von der EVN 96 Mio. Euro plus Zinsen für unbezahlte Rechnungen des ehemaligen mazedonischen Stromversorgers ESM gefordert, den die Niederösterreicher 2006 übernommen hatten. EVN-Aktien gaben 0,31 Prozent auf 12,97 Euro nach.
Mit Zahlen rückten Immofinanz-Anteile in den Blickpunkt und gewannen 1,88 Prozent auf 3,20 Euro. Nicht nur die Bilanz zum dritten Quartal fiel positiv aus, auch der Ausblick des Immobilienkonzerns erfreute die Anleger. Man erwarte ein starkes Jahresende und möchte eine Dividende von 10 Cent je Aktie ausschütten, hieß es.