Wiener Börse startet mit deutlichen Gewinnen
So konnten sich auch in Wien die beiden Bankschwergewichte etwas von ihren jüngsten Verlusten erholen. Erste Group stiegen um 1,78 Prozent auf 23,98 Euro. Raiffeisen legten 1,14 Prozent auf 22,62 Euro zu. Die Aktie des in der Ukraine und Russland engagierten Bankkonzerns hatte zuletzt besonders unter der Krim-Krise gelitten.
Stark gesucht waren im Frühhandel auch Immofinanz und stiegen um 2,66 Prozent auf 2,71 Euro. Aktien des Immofinanz-Spin-Offs Buwog legten an ihrem zweiten Handelstag 0,72 Prozent auf 14,03 Euro zu. Fest zeigten sich unter den ATX-Schwergewichten auch OMV (plus 1,27 Prozent auf 33,05 Euro). Zu den wenigen Verlierern im prime market zählten Century Casinos (minus 2,35 Prozent) und AMAG (minus 1,84 Prozent).
Neue Impulse könnten nun die am Nachmittag anstehenden deutschen Verbraucherpreisdaten bringen. Von den Inflationsdaten erhoffen Marktteilnehmer Hinweise auf die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EBZ). Aufmerksam verfolgt wird an den Märkten auch weiter die Lage in der Ukraine.