Kulinarik-Hotspots
Condé Nast Hot List verrät die besten Restaurant-Neueröffnungen 2026
24.04.2026Das Reisemagazin Condé Nast Traveller kürt jedes Jahr die besten neuen Restaurants der Welt. Wir verraten, welche internationalen kulinarischen Hotspots es dieses Jahr auf die renommierte Liste geschafft haben.
Jedes Jahr schickt das Reisemagazin Condé Nast Traveller seine Redakteur:innen einmal rund um den Globus auf der Jagd nach den spannendsten neuen Hotels, Restaurants und Cruise-Erlebnissen. Für die 30. Ausgabe der legendären „Hot List“ wurde wieder monatelang getestet, verkostet und nonstop gegessen. Das Ergebnis: eine Weltreise durch die aufregendsten neuen Dining-Spots – von New York bis Lagos, von Bangkok bis Paris. Und genau diese Highlights haben wir für Sie herausgepickt.
Die besten neuen Restaurants der Welt
Wenn Sie kulinarische Inspiration für Ihre nächste Reise suchen, sind Sie hier richtig:
Europa
The Jane – Antwerpen (Belgien)
Das legendäre Fine-Dining-Restaurant wurde neu gedacht: weniger Spektakel, mehr Emotion und Ruhe. Die Küche bleibt hochpräzise und luxuriös, etwa mit Gerichten wie gereiftem Rind oder raffinierten Kontrasten aus Butter, Sesam und Gemüse. Statt Club-Atmosphäre dominiert jetzt ein fast meditativer Dining-Raum. Ein kompletter Neustart eines europäischen Klassikers.
Rovello – Mailand (Italien)
Ein Traditionshaus in neuem Gewand: klassische italienische Küche trifft auf moderne Interpretation. Gerichte wie Ossobuco, Agnolotti oder Insalata Russa werden zeitgemäß umgesetzt. Besonders spannend ist die offene Küche, die Nähe zum Handwerk schafft. Eine Mischung aus Nostalgie und moderner Mailänder Esskultur.
EMi – Madrid (Spanien)
Nur 12 Plätze, dafür 14 Gänge voller Präzision. Chef Rubén Hernández Mosquero verbindet nordische, spanische und asiatische Einflüsse zu einem sehr persönlichen Menü. Jeder Gang spielt mit Kontrasten, Texturen und klaren Aromen. Ein kleines, hochintensives Fine-Dining-Erlebnis.
Norah – Edinburgh (UK)
Ein entspanntes Neighborhood-Restaurant mit Fokus auf ehrliche, unkomplizierte Küche. Von Frühstück bis Mittag gibt es Klassiker wie Tartiflette oder hausgemachte Backwaren. Viele Profiköch:innen zählen Norah zu ihren Lieblingsspots. Ein Ort für gutes Essen ohne Show.
Shwen Shwen – Sevenoaks (UK)
Sierra-leonische Küche in einem farbenfrohen, warmen Setting. Chef Maria Bradford bringt Gerichte aus ihrer Heimat auf die Karte, etwa gegrilltes Fleisch mit Palmbuttersauce oder pflanzlich geprägte Beilagen. Das Restaurant wirkt persönlich, lebendig und kulturell stark verankert. Ein wichtiger Schritt für afro-fusionierte Küche in Großbritannien.
Carbone London – London (UK)
Das New Yorker Kultrestaurant bringt seine ikonische Italo-American-DNA nach Mayfair. Alles ist inszeniert: Service, Atmosphäre, klassische Gerichte wie Spicy Rigatoni oder Meatballs. Parmesan wird direkt am Tisch serviert, die Stimmung ist glamourös und laut. Ein Dinner wie ein Filmset.
Nordamerika
Kabawa – New York City (USA)
Momofukus erster Schritt weg von asiatischer Küche hin zur Karibik. Chef Paul Carmichael serviert kreative Inselküche in tropischem Setting. Gerichte wie gewürzte Meeresfrüchte oder frittierte Fleischklassiker treffen auf Rum-Cocktails. Lebendig, laut und voller Energie.
The Happy Crane – San Francisco (USA)
Moderne chinesische Küche von Chef James Yeun Leong Parry. Statt klassischem Tasting-Menü gibt es fein gearbeitete Dim Sum, Crab Rolls und präzise Technikgerichte. Alles ist hausgemacht und extrem detailorientiert. Trotz Michelin-Background bleibt das Konzept zugänglich.
Alteño – Denver (USA)
Modernes mexikanisches Fine Dining mit familiären Wurzeln. Chef Johnny Curiel interpretiert Gerichte aus Jalisco wie Barbacoa oder Tacos auf hohem Niveau. Alles ist emotional geprägt und technisch sauber umgesetzt. Ein Restaurant mit starkem persönlichen Bezug.
Esca – Mexiko-Stadt (Mexiko)
Italienische Küstenküche trifft auf mexikanische Zutaten. Seafood steht im Mittelpunkt, von Crudo bis Pasta. Abends wird das Restaurant lebendig und barartig. Eine Mischung aus Eleganz und entspannter Stimmung.
Südamerika
La Perlita – Lima (Peru)
Eine lebendige Taberna statt Fine Dining. Klassische peruanische Gerichte wie Ceviche, Tiradito oder gefülltes Gemüse stehen im Fokus. Die Atmosphäre wird abends laut, gesellig und fast festlich. Ein Ort voller Energie und Nostalgie.
Madame Olympe – Rio de Janeiro (Brasilien)
Intimes 24-Plätze-Restaurant von Claude Troisgros. Französische Technik trifft brasilianische Zutaten in einem mehrgängigen Menü. Gerichte sind elegant, aber nie überladen. Sehr persönlich und atmosphärisch.
Caprichito – Buenos Aires (Argentinien)
Italo-argentinische Wohlfühlküche mit Fokus auf große, klassische Gerichte. Chicken Parmigiana, Lasagne und Meatballs dominieren die Karte. Das Ambiente ist dunkel, gemütlich und nostalgisch. Perfekt für großzügiges Teilen.
Asien
Jin Ting Wan – Singapur
Luxuriöses Cantonese Fine Dining mit spektakulärem Blick über die Skyline. Das Interieur ist opulent mit Jade, Kunst und feinem Porzellan. Die Küche reicht von Dim Sum bis regionalen Spezialitäten. Ein extrem elegantes Gesamterlebnis inklusive Teezeremonien.
Soma – Bangkok (Thailand)
Modernes Thai-Restaurant von zwei Top-Chefs. Die Gerichte sind kräftig, würzig und perfekt zum Teilen. Klassiker wie Massaman Beef oder gegrillter Fisch treffen auf kreative Interpretationen. Laut, stylish und sehr Bangkok.
Logy – Taipei (Taiwan)
Japanische Technik trifft taiwanesische Zutaten in einem wechselnden Degustationsmenü. Alles ist saisonal, präzise und sehr fein gearbeitet. Das Highlight wechselt ständig, oft mit Eel- oder Umami-Fokus. Minimalistisch, ruhig, elegant.
Rannaghor by Sienna – Kolkata (Indien)
Ein winziges 8-Plätze-Restaurant mit 13-Gänge-Erlebnis. Bengalische Küche wird hier als kreative Story erzählt. Jedes Gericht interpretiert regionale Tradition neu. Ein kulinarisches Kunstprojekt.
Pi Sa – Phnom Penh (Kambodscha)
Moderne Khmer-Küche in einem historischen Kolonialgebäude. Fisch, Brühen und lokale Zutaten stehen im Mittelpunkt. Die Küche bleibt leicht, elegant und saisonal. Sehr ruhig und atmosphärisch.
Tales by Chapter – Ho Chi Minh City (Vietnam)
Ein komplett pflanzenbasiertes Zero-Waste-Konzept. Gemüse wird vollständig verarbeitet, fermentiert oder neu gedacht. Das Restaurant versteht sich auch als Lern- und Erlebnisraum. Sehr zukunftsorientiert.
Old Tower – Beijing (China)
Fine Dining mit globalem Einfluss und chinesischem Kern. Chef Talib Hudda kombiniert französische Technik mit asiatischen Zutaten. Gerichte sind experimentell und sehr detailreich. Auch das Design ist stark vom Chef selbst geprägt.
Paradox – Mumbai (Indien)
Bar und Restaurant als kreatives Labor. Cocktails und Essen verschmelzen zu einem Erlebnis. Zutaten wie Tintenfisch-Tinte oder fermentierte Aromen tauchen auch in Drinks auf. Sehr experimentell und modern indisch.
Gerbou – Dubai (VAE)
Emirati-Küche neu interpretiert in stark designgetriebener Umgebung. Klassische Gerichte wie Machboos oder Mezze werden modern umgesetzt. Das Restaurant verbindet Tradition und zeitgenössische Architektur. Sehr „Dubai“ in seiner Mischung.
Phet Phet – Riyadh (Saudi-Arabien)
Authentische Thai-Küche ohne Reservierungen und ohne Schnickschnack. Som Tam, Currys und Pad Thai prägen die Karte. Trotz Hype bleibt alles bodenständig und scharf. Einer der angesagtesten Spots der Stadt.
Ilé Eros – Lagos (Nigeria)
Modernes Westafrika Fine Dining mit Fokus auf Jollof Rice und lokale Klassiker. Die Küche interpretiert nigerianische Tradition auf internationalem Niveau. Design und Konzept sind stark kulturell geprägt. Ein Statement für afrikanische Gastronomie.
Afrika
Must – Abidjan (Elfenbeinküste)
Rooftop-Restaurant mit mediterraner Küche und Blick über die Stadt. Fisch, Fleisch und moderne Gerichte treffen auf urbane Atmosphäre. Oft begleitet von Live-Musik oder DJ-Sets. Ein neuer Social-Hotspot.
Bistro Lolo – Nairobi (Kenia)
Französische Brasserie trifft kenianische Zutaten. Steak frites und klassische Gerichte werden lokal interpretiert. Das Setting ist elegant, retro und lebendig. Nairobi bekommt damit eine neue Food-Adresse.
Ilé Eros – Lagos (Nigeria)
Siehe oben: modernes, kulturell starkes Westafrika Fine Dining mit globalem Anspruch.
Ozeanien
Feu – Byron Bay (Australien)
Kein klassisches Menü: Gäste wählen Zutaten, die kreativ verarbeitet werden. Nachhaltigkeit und Überraschung stehen im Mittelpunkt. Jeder Gang ist individuell. Sehr spielerisch und modern.
Yiaga – Melbourne (Australien)
Ein Kunstprojekt als Restaurant. Alles ist handgemacht – von Teller bis Menü. Zutaten wie Wagyu, Algen und lokale Produkte dominieren. Sehr design- und detailgetrieben.
Golden Avenue – Brisbane (Australien)
Levantine Sharing-Küche mit Mezze, Labneh und gegrillten Spezialitäten. Modernes Design trifft orientalische Esskultur. Ideal für große, gesellige Abende. Sehr zeitgemäß interpretiert.