Saisonkalender
Im Mai: Diese regionalen Superfoods müssen jetzt in Ihren Einkaufskorb
01.05.2026Der Wonnemonat ist da und endlich füllen sich die Regale wieder mit saftigen Farben und regionalen Köstlichkeiten. Wir verraten Ihnen, welche Frühlings-Stars Sie im Mai auf keinen Fall verpassen dürfen.
Der Übergang vom Wintergemüse zur frischen Frühlingsküche ist geschafft. Knackiges Gemüse, zarte Kräuter und die ersten fruchtigen Highlights warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Der Mai bietet eine Fülle an regionalen Highlights, die nicht nur für geschmackliche Abwechslung sorgen, sondern uns auch mit reichlich Vitaminen versorgen. Bei diesen Lebensmitteln sollten Sie jetzt unbedingt zugreifen.
Spargel
Zwar startete die Saison schon im April, doch im Mai erlebt der Spargel seinen absoluten Höhepunkt. Egal ob die weißen Stangen klassisch mit Sauce Hollandaise serviert werden, oder der knackige grüne Spargel direkt aus der Bratpfanne im Salat landet: Spargel ist der Frühlings-Bringer schlechthin.
Radieschen
Die kleinen roten Knollen überzeugen frisch vom Feld mit einem herrlichen, pfeffrigen Crunch. Sie strotzen vor Vitamin C und Ballaststoffen. Zero-Waste-Geheimtipp: Werfen Sie das Grün bloß nicht weg! Die Blätter lassen sich zu einer echten Vitaminbombe im Smoothie oder zu einem würzigen Pesto verarbeiten.
Bärlauch
Der Mai bietet die letzte Gelegenheit des Jahres, frischen Bärlauch zu genießen. Sein intensives Knoblaucharoma ist ein Muss für hausgemachtes Pesto, frische Dips oder die perfekte Grill-Kräuterbutter. Achtung beim Selbersammeln: Verwechseln Sie die aromatischen Blätter niemals mit den giftigen Maiglöckchen! Der Reibe-Test (es muss nach Knoblauch riechen) rettet Leben.
Rucola
Sein nussiges, leicht scharfes Aroma punktet auf jeder Pizza und Pasta. Die enthaltenen Senföle sind eine Wohltat für die Verdauung. Lifehack: In ein feuchtes Tuch gewickelt, bleibt frisch geernteter Rucola im Kühlschrank bis zu drei Tage herrlich knackig.
Spinat
Der junge Frühlingsspinat hat jetzt Hochsaison. Seine feinen Blätter sind ein Gedicht im Salat und liefern wertvolles Eisen, Magnesium sowie entzündungshemmende Pflanzenstoffe.
Karfiol
Frisch vom Feld startet er im Mai durch. Ob gedünstet, kross gebraten, cremig überbacken oder sogar roh geraspelt im Salat: Dieses leicht verdauliche, antioxidative Wunderwerk ist ein Muss in der leichten Frühlingsküche.
Frühlingszwiebeln
Der Name ist Programm: Die zarten, grünen Verwandten der Küchenzwiebel sind im Mai besonders aromatisch. Ihr feiner, leicht süßlicher Geschmack gibt Bowls, Suppen und Pfannengerichten den letzten Schliff. Toller Nebeneffekt: Die Inhaltsstoffe entlasten die Leber und wirken antibakteriell.
Rhabarber
Von Ende April bis Juni leuchten uns die rot-grünen Stangen entgegen. Rhabarber hat kaum Kalorien, bringt aber massig Ballaststoffe mit, ein Traum für Kuchen, Kompott oder raffinierte Chutneys! Küchen-Tipp: Die Blätter sind wegen der Oxalsäure ungenießbar. Verwenden Sie nur die Stangen und schälen Sie diese am besten, um die Säure angenehm zu reduzieren.
Finger weg von Erdbeeren
Wir wissen, die leuchtend roten Schälchen locken schon im Supermarkt. Doch unser Tipp: Haben Sie noch ein klitzekleines bisschen Geduld. Die ersten wirklich aromatischen, regionalen Freiland-Erdbeeren lassen meist bis Ende Mai oder Anfang Juni auf sich warten. Aber es lohnt sich: Saisonale Erdbeeren aus der Region explodieren vor Geschmack, haben mehr Vitamine und sind deutlich weniger pestizidbelastet als frühe Importware.