Gedenken

Oscar-Eklat: "Beschämend!" Fans entsetzt über fehlende TV-Lieblinge

16.03.2026

Die „In Memoriam“-Strecke der 98. Oscar-Verleihung sollte ein Moment des stillen Gedenkens sein. Doch während Rachel McAdams und Barbra Streisand für Gänsehaut sorgten, löste das Fehlen zweier TV-Ikonen im Netz einen regelrechten Feuersturm der Entrüstung aus. 

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Eigentlich bot der Abend am 15. März im Dolby Theatre  viele berührende Momente. Barbra Streisand (83) ehrte den im letzten Jahr verstorbenen Robert Redford (†89) mit einer musikalischen Performance, und Rachel McAdams (47) fand herzzerreißende Worte für Diane Keaton (†79) sowie Catherine O’Hara (†71). Doch kaum war der letzte Ton verklungen, machte sich in den sozialen Netzwerken bittere Enttäuschung breit.

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Ignorierte TV-Lieblinge sorgen für Fan-Wut

Im Zentrum der Kritik stehen zwei prominente Namen, die in der Videocollage keinerlei Erwähnung fanden: Eric Dane (†53) und James Van Der Beek (†48). Beide Stars waren erst kürzlich unter tragischen Umständen verstorben – ein Schock, der besonders die jüngere Generation hart traf.

Die Reaktionen auf X (ehemals Twitter) sprechen eine deutliche Sprache:

  • Entsetzen: „Sie haben Eric Dane komplett ignoriert!“, lautet ein viel beachteter Kommentar.
  • Fassungslosigkeit: „Diese Dreistigkeit! Sie haben James Van Der Beek einfach vergessen“, schimpft ein anderer User.
  • Vorwurf: „Das ist so beschämend!“, fasst die Stimmung vieler Fans zusammen.

Ein trauriges Muster der Academy?

Sowohl Eric Dane, der Mitte Februar den Folgen seiner ALS-Erkrankung erlag, als auch James Van Der Beek, der Anfang Februar nach jahrelangem Kampf gegen den Krebs verstarb, galten vielleicht nicht als klassische „Oscar-Kandidaten“. Dennoch war ihr Einfluss auf die Popkultur immens.

TV-Stars oft übergangen?

Kritiker werfen der Academy vor, regelmäßig Stars aus dem TV-Bereich zu übergehen. Bereits im Vorjahr gab es ähnliche Proteste, als „Buffy“-Star Michelle Trachtenberg (†39) nach ihrem überraschenden Tod im Februar 2025 nicht im „In Memoriam“ auftauchte. Für die Fans bleibt ein bitterer Beigeschmack: In einer Nacht, die das Lebenswerk von Filmschaffenden feiert, wurde der Abschied von zwei der meistgeliebten Gesichter der letzten Jahrzehnte schlichtweg versäumt. 

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