Fragwürdig

Geht Meghan zu weit mit Vermarktung? Palast schlägt Alarm

19.04.2026

Herzogin Meghan gedachte Terror-Opfern in Australien. Kurz darauf entfachte eine Online-Aktion neue Kritik und sorgte für Negativ-Schlagzeilen. 

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Während ihrer Australien-Reise traten Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) zuletzt geschlossen auf. Neben Lob erntete das Herzogspaar von Sussex jedoch auch deutliche Kritik. Besonders Meghan geriet erneut in den Fokus, nachdem sie Überlebende des Terroranschlags vom Bondi Beach traf, der sich im Dezember 2025 ereignet hatte.

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Auftritt sorgt für Aufsehen

Bei dem Treffen zeigte sich Meghan betroffen über die Tragödie, bei der 15 Menschen ums Leben kamen. Aufmerksamkeit erregte jedoch ihr Outfit: Die Herzogin erschien in einer auffälligen, gestreiften Bluse. Kurz nach dem Termin sorgte genau dieser Look für Diskussionen.

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Look zum Nachkaufen

Denn der Stil der Zweifach-Mutter wurde wenig später auf der Webseite „OneOff“ zum Nachkaufen angeboten. Fans konnten dort unter anderem ihr 373 Euro teures Hemd, eine „Sailor-Jeans“ um 118 Euro sowie rund 255 Euro teure Schuhe erwerben.

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Kritik an Vermarktung

Auch weitere Teile ihres Outfits, darunter eine 168 Euro teure Sonnenbrille von „Brochu Walker“ und eine knapp 800 Euro teure braune Wildledertasche, wurden dort beworben. Der Aufreger: Es wird erwartet, dass Meghan an der Verkaufsprovision beteiligt ist, die zwischen 10 und 25 Prozent pro verkauftem Artikel liegen soll. Zudem ist sie Investorin des KI-gestützten Modeunternehmens. Kritiker bezeichneten dies als Fauxpas, insbesondere im Zusammenhang mit ihrem vorherigen Gedenkauftritt.

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Warnung aus Palastkreisen

Royal-Experte Richard Palmer nannte das Vorgehen „das bislang krasseste Beispiel für die Bestrebungen von Harry und Meghan, ihre königliche Marke zu kommerzialisieren“. Er erklärte weiter: „Ich glaube, das wird im Palast die Alarmglocken schrillen lassen und könnte letztlich weitere Diskussionen darüber anstoßen, ob es notwendig ist, ihnen ihre königlichen Titel zu entziehen.“ Sein Fazit: „Aus dem königlichen Status Kapital zu schlagen, wirft ein schlechtes Licht auf die Monarchie.“ 

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