Drama

Wintersportler von Lawine erfasst und getötet

08.03.2026

Für das verschüttete Opfer kam jede Hilfe zu spät. Es verstarb noch an Ort und Stelle.

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Tirol. In Tirol ist am späten Sonntagvormittag im Bereich des Serleskamm bei Neustift im Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) eine Person von einer Lawine getötet worden. Die Leitstelle Tirol meldete gegen 11.45 Uhr einen Sucheinsatz nach einem Lawinenabgang mit einem vermuteten Verschütteten. Das Opfer dürfte laut Auskunft der Leitstelle Teil einer dreiköpfigen Gruppe von Schneeschuhwanderern gewesen sein.

Bergrettung, Lawinenhund und zwei Heli im Einsatz

Die Bergrettung sondierte mit Unterstützung eines Lawinenhundes den Lawinenkegel, im Einsatz standen zudem zwei Hubschrauber. Im Zuge der Suche konnte das Signal des Lawinenverschüttetensuchgeräts (LVS) der verschütteten Person geortet werden, sie konnte jedoch nur mehr tot geborgen werden. Angaben zur Identität des Opfers lagen vorerst nicht vor.

In Tirol herrschte am Sonntag oberhalb von 2.000 Metern mäßige Lawinengefahr der Stufe zwei auf der fünfteiligen Skala. Im aktuellen Bericht des Lawinenwarndienstes hieß es, dass Wintersportler vereinzelt auch große Lawinen auslösen könnten. Als Gefahrenstellen wurden vor allem Steilhänge genannt, ebenso Übergänge von wenig zu viel Schnee, etwa an Einfahrten in Rinnen und Mulden.