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Aufreger: Linzer Bürgermeister ignoriert LASK nach Double-Wunder
18.05.2026Der Bürgermeister von Linz, Dietmar Prammer (SPÖ), hat sich nach dem Double-Wunder des LASK einen Fauxpas geleistet.
Ganz Linz ist im Double-Fieber. Ganz Linz? Nein! Ausgerechnet der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) dürfte dem großen Verein aus Oberösterreichs Landeshauptstadt den Erfolg nicht gönnen.
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Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte konnte man nicht nur die Bundesliga für sich entscheiden, sondern wie schon 1965 das Double holen. Am Sonntagabend stieg vor der Gugl, der Heimstätte des LASK, die große Meisterfeier.
Beim Meisterstück in Wien waren unter anderem Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Landeshauptmann Thomas Stelzer auf der Tribüne und fieberten mit. Auch Bürgermeister Dietmar Prammer war zugegen, der tags zuvor noch BW Linz im Donauparkstadion die Daumen gedrückt hat, allerdings vergeblich.
Wirbel um Stellungnahme von Prammer
Während der schwarz-weiße Teil von Linz im Freudentaumel ist, beklagt Blau-Weiß den Abstieg in die 2. Liga. Am Montag folgte eine Aussendung von Prammer, welche die Gemüter hochkochen lässt.
„Dieses Fußball-Wochenende wird in die Linzer Sportgeschichte eingehen. Nach so vielen Jahren sind mit Meisterschaft und Cup-Pokal gleich zwei große Fußball-Trophäen wieder in Linz. Ein historischer Erfolg für den Verein und für die gesamte Sportstadt Linz. Wir gratulieren der Mannschaft, dem Trainerteam, dem gesamten Verein und den Fans sehr herzlich zu dieser außergewöhnlichen Leistung. Dieser Erfolg zeigt, welche Kraft, Qualität und Begeisterung im Linzer Fußball steckt. Blau Weiß Linz gilt trotz des bitteren Abstiegs unser großer Respekt. Der Verein hat bis zuletzt Einsatz, Herz und Kampfgeist gezeigt und bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil der Linzer Sportlandschaft“, lässt der Rote Bürgermeister darin wissen.
Die Empörung bei den Fans ist enorm: Während der bekennende BW Linz-Fan seinem Herzensverein den Respekt ausspricht und den Absteiger ehrt, wird der Meister und Double-Sieger LASK nicht mit einer Silbe erwähnt und nur als „Verein“ oder „Mannschaft“ betitelt.