Zu wenig Platz
Arsenal muss nach Meisterstück aus Stadion ausziehen
13.05.2026Der FC Arsenal ist kurz davor, den ersten Meistertitel seit 22 Jahren zu holen. Danach müssen die Gunners allerdings aus ihrem Stadion ausziehen und könnten sich zukünftig sogar mit Erzrivale Tottenham die Heimspielstätte teilen.
Zwei Spieltage vor Schluss in der Premier League hat der FC Arsenal fünf Punkte Vorsprung auf Verfolger manchester City. Die Guardiola-Elf hat allerdings noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Doch nachdem schon bald die Meister-Flaute enden könnte, sind die Gunners derzeit auf der Suche nach einer neuen Heimspielstätte.
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Das derzeitige Stadion des Nordlondoner Vereins, das Emirates Stadium, ist für die Ansprüche des Traditionsklubs mittlerweile zu klein. Im Februar 2004, kurz bevor die legendären "Unschlagbaren" von Arsenal das letzte Meisterstück schafften, war der Baubeginn. Vor 20 Jahren, im Juli 2006 zog man dann aus dem legendären Highbury in die Arena an der Hornsey Road.
Mit 60.704 Plätzen ist der Fußball-Tempel in der Liste der größten Stadien Europas auf Platz 28. Den Verantwortlichen von Arsenal ist das Stadion aber mittlerweile zu klein geworden. Beim Champions-League-Halbfinale und im Verlauf der Meisterschaft wurde die Arena zur absoluten Festung.
Besondere Atmosphäre
Nach dem Königsklassen-Kracher gegen Atletico meinte Coach Mikael Arteta, dass es das erste Mal war, dass die Fans zu einer Einheit wurden und das den Unterschied im Kampf um den Aufstieg gemacht hatte. Der Lohn ist ein weiterer historischer Moment. Zum ersten Mal nach 20 Jahren stehen die Gunners im Finale der Champions League, diesen Hype will man unbedingt mitnehmen.
Deshalb planen die Gunners laut "METRO" eine Erweiterung des Emirates, um auch wieder bei den Stadion-Besuchern an die Spitze zu stürmen. Denn dort liegt man neben dem Old Trafford (Manchester United) mit 76.312 Zusehern und dem Stadion von Erzrivale Tottenham Hottspur mit 62.062 Zusehern nur auf Platz 3. Die größte Arena ist weiterhin unangefochten das Wembley-Stadium, in dem nur die Nationalmannschaft aufläuft.
Vor allem, dass Erzrivale Tottenham trotz drohendem Abstieg mehr Zuschauer in seine Arena bekommt, ärgert die Bosse, man möchte nun Adaptierungen vornehmen und das Stadion modernisieren, da es nach 20 Jahren teilweise schon etwas veraltet ist. Dafür müsste man allerdings zwischenzeitlich umziehen.
Für den Zeitraum des Umbaus kommen derzeit aber nur zwei Alternativen in Frage. Einerseits das Wembley-Stadion, andererseits aber auch das Tottenham-Stadion. Für eingefleischte Gunners ein absolutes Horror-Szenario, dass man möglicherweise eine Saison lang in die Heimat der Erzfeinde zieht.