Rücktrittsansage

George Russel legt sich mit "Mecker-Max" Verstappen an

20.04.2026

Die Rücktritts-Drohung von Max Verstappen sorgt weiter für Aufregung in der Formel 1. Nun kritisiert Mercedes-Star George Russell den Bullen deshalb scharf. 

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Der Auftakt in die neue Saison in der Formel 1 ist für Max Verstappen nicht nach Wunsch verlaufen. Der Red-Bull-Star hat mit den neuen Autos nach der Reglementänderung große Probleme. Platz 6 beim GP von Australien war das höchste der Gefühle für den 28-jährigen Niederländer.

Neben Unmutsbekundungen, dass sich die Rennen anfühlen, als würde man "Mario Kart" spielen, wurden davon gegipfelt, dass er offen mit einem vorzeitigen Karriereende gedroht hat. Die Verantwortlichen der Formel 1 sind auch deshalb alarmiert und wollen das Zugpferd nicht verlieren.

Zuletzt kamen auch Gerüchte auf, dass Verstappen ein Jahr Pause machen könnte und dann zu McLaren wechseln könnte. Doch nicht jeder im Fahrerlager dürfte mit den Aussagen des vierfachen Weltmeisters zufrieden sein.

Russel kritisiert Aussagen

Vor allem Mercedes-Star George Russell, der nach drei Rennen auf Platz 2 der Fahrerwertung liegt, kann der Verstappen-Kritik wenig abgewinnen und schießt gegen den Bullen. "Die Formel 1 ist größer als jeder Fahrer. Natürlich will man Max als Fahrer nicht verlieren, weil es jeder genießt, gegen ihn zu fahren", stellt er allerdings klar.

Dennoch zieht er einen klaren Vergleich: "Ich hatte keinen Spaß, den Wagen 2022 zu fahren, als er so auf und ab wippte und allen Rückenschmerzen bereitete. Der Wagen war groß und schwer. Aber er hatte diese Beschwerden nicht, denn er gewann."

"Man erkennt seine Frustration"

Dennoch hat Russell Verständnis für Verstappens Meckereien. "Man versteht und erkennt seine Frustration. Aber er hat erreicht, wovon die meisten Fahrer träumen: eine Weltmeisterschaft zu gewinnen. Er hat vier davon, und letztendlich erreicht man im Leben einen Punkt, an dem es in der Formel 1 nicht mehr viel zu erreichen gibt", so der 28-jährige Brite.

Russell versteht auch, dass der Niederländer eine neue Motivation sucht, weil das einzige, was seinen Rivalen in der Formel 1 noch halten kann, die Jagd nach neuen Rekorden ist. Dementsprechend wünscht er ihm alles Gute für sein neues Projekt bei den 24 Stunden vom Nürburgring auf der legendären Nordschleife. 

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