Das sind die Kinotipps fürs Wochenende

Frische Filme: 1.10.

© 2010 Universal Studios

Das sind die Kinotipps fürs Wochenende

Sie suchen einen Kinofilm für allein zu zweit oder die ganze Familie? Das sind die österreichischen Kinostarts vom Wochenende des 1.10.

Animation - "Ich - Einfach unverbesserlich"
Gru ist der schrecklichste aller Gauner: Er lacht kleine Kinder aus, klaut wartenden Autofahrern den Parkplatz und kann sich nicht in einer Reihe anstellen. Sein Beruf ist Superschurke, und dieses Gewerbe schreibt heutzutage vor, große, bedeutende Dinge zu stehlen. Also beschließt Gru, den Mond zu mopsen und seinen Widersacher Vector zu übertrumpfen.

Diashow Ich - Einfach unverbesserlich
Ich - Einfach unverbesserlich

Ich - Einfach unverbesserlich

Fiesling

Fiesling

Gru, der Superschurke nervt die Menschen, wo es geht. Anstellen ist ihm ein Graus.

Böse Power

Böse Power

Zusammen mit seinen Minions will er den Mond stehlen.

Schurkisch

Schurkisch

Er heckt einen Masterplan aus.

Gelb und brabbelnd

Gelb und brabbelnd

Grus Minions sind genmanipulierte Maiskörner.

Widersacher

Widersacher

Vektor ist jünger, schnell und hat die Verkleinerungsmaschine gestohlen.

Tückisch

Tückisch

Gru will ihn mit einer List zurückstehlen. Dazu wird er Vater von drei Waisen. Zuerst gefällt ihm das gar nicht...

Weicher Kern

Weicher Kern

... doch schließlich erweicht sich sein Herz.

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  Diashow

Herzallerliebst
Unterstützt wird er vom altersschwachen, aber nicht wenig verrückten Wissenschaftler Dr. Nefario, der an einen bösen Q erinnert. Eine Armee genmanipulierter Maiskörner, die Minions, verrichten jegliche Drecksarbeit. Um seinem jüngeren, besseren Gauner-Gegner Vector durch eine List die benötigte Verkleinerungsmaschine wieder abzunehmen, adoptiert der Bösewicht drei kleine Waisenmädchen. Doch als plötzlicher Neo-Papa merkt Gru, dass sich fiese Arbeit und Familie nicht gut vereinbaren lassen ...
Auch für Erwachsene

Ich – Einfach unverbesserlich, die Geschichte rund um einen Freud’schen Mutterkomplexler zeichnet sich durch hervorragende, bis ins Detail durchkomponierte 3-D-Effekte aus. Kleine Anspielungen und rührend-witzige Elemente runden das animierte Kinohighlight auch für Erwachsene ab.

"Ich - Einfach unverbesserlich“, USA 2010. 94 Min. Von Pierre Coffin, Chris Renaud. Stimmen u.a: Jan Delay.

(Judith Leopold)

Austro-Komödie: Die unabs. Entführung der Frau Elfriede Ott
Der Horst, eine Grazer Mischung aus Lebenskünstler und Einfaltspinsel, bräuchte gerade dringend eine Oma. Die seine ist nämlich längst dahingeschieden, was Horst (Andreas Kiendl) nicht daran hindert, weiter ihre kleine Pension zu kassieren. Doch plötzlich droht Unheil, denn Oma wird bzw. würde 95 Jahre alt, und der Bezirksvorsteher hat sich zur Gratulation angesagt.
Verwirrung

Was tun? Horst ruft seinen Freund Toni an (Michael Ostrowski), eine Grazer Mischung aus Lebenskünstler und Strizzi. Der fährt mit der Stretch-Limo zum nächsten Krankenhaus und nimmt dort kurzerhand Elfriede Ott (die Echte!) mit, die nach einem kleinen Kreislaufkollaps auf die Therapie wartet. Es gibt Blumen vom Bezirksvorsteher und alle wären glücklich – gäb’s da nicht das kleine Problem, Frau Ott, die mittlerweile als Entführungsopfer gilt, heil und unbemerkt wieder zurückzubringen.

Austro-Filmhit
Andreas Prochaska (In 3 Tagen bist du tot) hat aus diesem Plot mit viel Gefühl für rauen Humor eine über weite Strecken urkomische Farce gedreht. Zum Personal zählen auch lüsterne Damen, schleimige Herren, rachsüchtige Gangster und coole Cops, die alle in einen immer groteskeren Fall verwickelt werden. Der gordische bzw. steirische Knoten wird schließlich durch vielstimmigen Chorgesang durchschlagen: ein feines Finale für einen sehr lustigen Austro-Filmhit.

Die unabs. Entführung der Frau Elfriede Ott. A 2010. 112 Min. Von Andreas Prochaska. Mit E. Ott, M. Ostrowski.

(Gunther Baumann)


Beachtliches Debüt - "Moon"

Mit persönlichen und sozialen Extremsituationen müssen die Protagonisten in dem preisgekrönten Debütfilm von Duncan Jones, Sohn von David Bowie, umgehen. In seinem SciFi-Drama spielt Sam Rockwell einen vereinsamten Astronauten auf dem Mond, der dort in einer Helium-Mine arbeitet. Doch kurz vor seiner Abreise beginnt die Hauptfigur seltsame Dinge zu sehen und zu hören: Als auch noch eine Routinekontrolle fürchterlich schief geht, entdeckt er, dass sein Arbeitgeber ganz eigene Vorstellungen von seinem Verbleib hat.

"Moon" (GB 2008, 97 min). Regie: Duncan Jones. Mit: Sam Rockwell, Dominique McElligott.

Kinderklassiker - Das Sandmännchen
Drama im Traumland: Der Traumsand ist weg. Der böse Wirbelsturm Habumar hat ihn gestohlen, er will den Menschen Alpträume bringen. Werden die Kinder auf der Erde nun nie wieder in fantastische Schlafwelten eintauchen können? So dramatisch beginnt der erste Kinofilm rund um das kleine spitzbärtige Männchen mit dem roten Mantel und der Zipfelmütze. Ein Wagnis: War das Sandmännchen bisher nur die Randfigur, der Rahmen für die mitgebrachten eigentlichen Einschlafgeschichten am Abend, ist es in diesem Trickfilm auf einmal der Hauptdarsteller.
"Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland" (D 2010,83 min). Regie: Sinem Sakaoglu, Jesper Moller. Stimmen: Julia Richter, Bruno Renne, Ilja Richter.

Horror - "Der letzte Exorzismus"
Der Prediger Cotton Marcus glaubt nicht so recht an das, was er tut - dafür glauben ihm die Menschen umso mehr. Von seinem schlechten Gewissen geplagt, möchte er noch einmal einen Exorzismus vor laufender Fernsehkamera durchführen, um den Menschen zu zeigen, dass es keine Besetzung durch den Teufel gibt. Als Cotton Marcus in den tiefsten Süden reist, um die angeblich besessene Tochter eines gläubigen Mannes zu heilen, ahnt der Prediger nicht, in was für eine Gefahr er sich dieses Mal begibt. Unter der Regie von Daniel Stamm entstand ein weiterer Horrorthriller, der sich mit dem Thema Exorzismus beschäftigt.
"Der letzte Exorzismus" (USA 2010, 87 min). Regie: Daniel Stamm. Mit: Patrick Fabian, Ashley Bell.

Pilgerfest-Doku - "Next Exit Nirvana"
Kumbh Mela, das größte Pilgerfest der Welt, findet alle zwölf Jahre in einer der vier Städte am "heiligen Fluss" Ganges statt. Im März dieses Jahres im indischen Haridwar - und der österreichische Regisseur Walter Größbauer ("Kairo All Inclusive") war mittendrin. Seine Eindrücke hat er in einem knapp 90-minütigen Dokumentarfilm, festgehalten. Der Fokus liegt dabei auf jenen Indern, die sich bewusst vor Touristen und Kameras inszenieren und dabei nichts mit spirituellen Gurus und nach Gott suchenden Pilgern gemein haben.
"Next Exit Nirvana" (Ö 2010, 90 min). Regie: Walter Größbauer



 

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